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Wie lästig: Immer und überall online

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Wie lästig: Immer und überall online

20.01.2009, 13:15 Uhr | Matthias Kremp

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Ohne Datenflatrate macht das G1 nur halb so viel Spaß. (Foto: Reuters)Ohne Datenflatrate macht das G1 nur halb so viel Spaß. (Foto: Reuters)Wer damit klarkommt, kann sich glücklich schätzen, wenn seine Daten ohnehin von Google verwaltet werden. Dann ist das Einrichten des Handys eine Sache von Minuten. Alle anderen müssen erst einmal nach einer Lösung suchen, um Termine und Kontaktdaten von ihrem Computersystem in Googles Internet-Anwendungen wie Calender oder Kontaktverwaltung zu übertragen. Meist ist das kein großes Problem. Mit Microsofts Outlook, Apples iCal und dem Yahoo-Kalender zum Beispiel kann man die Datensätze einfach abgleichen. Diese Art der Online-Synchronisation hat natürlich Vorteile. Alle Geräte, die ihre Daten mit den Google-Servern synchronisieren, sind stets auf demselben Stand. Allerdings ist das auch einer der großen Nachteile des G1: Es stimmt sich ständig und ohne Zutun des Anwenders mit Googles Servern ab. Das bedeutet, dass man fast zwangsläufig eine Datenflatrate für das G1-Handy braucht. Sonst kann es teuer werden. Vor allem im Ausland, wo teure Roamingtarife fällig werden. Immerhin ist die automatische Synchronisierung abschaltbar - wobei es in den USA Berichte gab, dass sich das Handy manchmal trotzdem mit dem Netz verbindet.

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Software für das T-Mobile G1 bei Softwareload

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Handy-Ratgeber:
Handy-Aufladung:

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Blackberry-Feeling im T-Mobile-Netz

Fest steht: Solange man sich im Bereich seines G1-Providers aufhält, in Deutschland also im Netz von T-Mobile, ist die enge Internet-Anbindung des G1 eine tolle Sache. E-Mails, die an den mit dem Handy verknüpften Google-Mail-Account geschickt werden, landen per Push-Mail sekundenschnell auf dem Bildschirm. Das ist Blackberry-Feeling. E-Mail-Konten anderer Anbieter können auf herkömmliche Weise angefragt werden. Das Zusammenspiel mit manchen der zum Test angelegten Konten funktionierte allerdings nicht reibungslos, es gab immer wieder Verbindungsfehler.

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Fotoshow: Das T-Mobile G1
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Schnellere Bedienung als auf dem iPhone? (Foto: T-Mobile)Schnellere Bedienung als auf dem iPhone? (Foto: T-Mobile)

Die Kombination macht's

Ebenfalls nicht ohne Reibung, dafür erfreulich einfach funktioniert die Bedienung des G1. Reibung ist nämlich immer dann nötig, wenn man den Touchscreen als solchen benutzt. Anders als bei den meisten Windows-Mobile-basierten Touchscreen-Handys reagiert der Bildschirm fast immer ohne spürbare Verzögerung darauf, wenn man mit dem Finger darüber streicht - zum Beispiel um eine Seite umzublättern oder zu scrollen. Das Scrolling selbst macht fast so viel Spaß wie auf dem iPhone. Lange Listen im Adressbuch rollen je nachdem, wie schnell man sie angestupst hat, noch eine Weile weiter, nachdem man den Finger vom Display genommen hat. So funktioniert das auch beim iPhone. Ein wirklich rundes Ding wird die Benutzeroberfläche vor allem, wenn man den Touchscreen mit den Trackball und der Tastatur kombiniert. An diese Kombination gewöhnt man sich schon nach kurzer Zeit, kann viele Aufgaben schneller erledigen als mit anderen Handys, auch schneller als mit dem iPhone.

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Navigations-Programm für das Android-Betriebssystem. (Foto: Google)Navigations-Programm für das Android-Betriebssystem. (Foto: Google)

Kostenlose Software im "Marketplace"

Direkt aus der Packung genommen sind auf dem G1 schon etliche Programme vorinstalliert. Weitere Software holt man sich wie beim iPhone aus einem Online-Shop, der bei Google "Marketplace" heißt. Der Begriff Shop allerdings stimmt hier nicht wirklich, denn noch ist dort alle Software kostenlos - und außerdem qualitativ erstaunlich gut. Obwohl erst seit wenigen Monaten online, ist das Angebot schon jetzt unübersichtlich groß. Was dort geboten wird, macht Lust auf noch mehr. Mit dem Programm ShopSavvy zum Beispiel kann man per Handy-Kamera die Barcodes beliebiger Waren einscannen. Die Software fragt dann in einer Online-Datenbank Vergleichspreise für das jeweilige Produkt ab, zeigt diese auf dem Bildschirm an - und weist per Google Maps den Weg zum nächsten Geschäft, in dem es jenes Produkt am günstigsten gibt.
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Artikel: Google prämiert die besten 50 Android-Programme
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Digitales Planetarium

Ein anderes Beispiel ist SkyMap. In Kombination mit den Sensoren des G1 zeigt es die Sternzeichen an, die man gerade vor sich sieht. Der gezeigte Ausschnitt des Sternenhimmels wird dabei in Echtzeit verschoben, wenn man das Handy in eine andere Richtung dreht. Das digitale Planetarium funktioniert auch bei Nebel und Sonnenschein.

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Bei so vielen Funktionen bleibt nicht mehr viel Platz für einen Großen Akku. (Foto: T-Mobile)Bei so vielen Funktionen bleibt nicht mehr viel Platz für einen Großen Akku. (Foto: T-Mobile)

Zu schlapp: der Akku

Nutzt man solche Programme intensiv, hat das allerdings Folgen. Wie das iPhone nuckelt das G1 seinen Akku viel zu schnell leer. Bei intensiver Nutzung hält es gerade mal einen Tag ohne Tankstopp an einer Steckdose aus. Selbst bei mäßigem Gebrauch leuchtet nach zwei Tagen ein Hinweis auf dem Bildschirm, man solle doch bitte bald den Akku wiederbefüllen. Apple konnte dem Akku-Problem mit einem Software-Update zumindest teilweise abhelfen. Für das G1 steht eine solche Stromspar-Anpassung noch aus. Im Gegensatz zu Apples Handy, das man noch manuell und per Software-Download aktualisieren muss, sollen unter anderem, Betriebssystem-Updates automatisch über das Mobilfunknetz auf das G1 überspielt werden.
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Datenblatt: Alle Details des T-Mobile G1 auf einen Blick
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Fazit

Genau das dürfte auch einer der größten Unterschiede zwischen G1 und iPhone sein. Während das iPhone Inhalte des Computers mobil macht, E-Mail und Internet zum Mitnehmen bietet, ist das Google-Handy vollkommen darauf ausgelegt, ständig Verbindung zum Datennetz zu halten. Es löst sich vollkommen vom Computer - und das macht es gut.

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Link: Hier können Sie das G1 vorbestellen

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Die wichtigsten Daten

T-Mobile G1

Allgemein
Marktstart:
Einführungspreis:
Kategorie:

 
02. Februar 2009
ab 1 € (inkl. Vertrag)
Multimedia

Display
Auflösung:
Farbtiefe:

 
320 x 480 Pixel
65.000 Farben

Abmessungen
Gewicht:
Maße:

 
159 g
117 x 55 x 16 mm

Akku
Gesprächsdauer:
Standby:

 
keine Angabe
keine Angabe

Alle Daten im Überblick

Ratgeber: Nachteile von Facebook


Quelle: Spiegel Online

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