05.07.2011, 15:35 Uhr | Yaw Awuku, dpa
Handy-Nutzung im Urlaub: Nun soll auch Daten-Roaming billiger werden. (Foto: imago)
Die EU-Kommission will den Mobilfunktarifen einen neuen Kosten-Deckel verpassen. Die Preise für das Surfen mit dem Handy sollen für Reisende in den EU-Staaten mehr als halbiert werden. Ein entsprechendes Konzept will die EU-Kommissarin Neelie Kroes am Mittwoch in Brüssel vorstellen. Verbraucher dürfen jedoch nicht mit einer automatischen Kostensenkung rechnen.
Derzeit schlägt das so genannte Roaming durchschnittlich mit 2,65 Euro (inklusive Mehrwertsteuer) pro Megabyte auf die Handyrechnung. Ab dem 01. Juli 2012 soll ein neues Preislimit für das Surfen mit dem Smartphone im EU-Ausland gelten. Dann sollen nach dem Vorschlag der EU-Kommission nicht mehr als 90 Cent pro Megabyte anfallen. In den beiden darauf folgenden Jahren soll das Preislimit weiter auf 70 und schließlich 50 Cent pro Megabyte sinken. Bislang gibt es in diesem Bereich keine Preisgrenzen für Endnutzer. Nur wenn Reisende beim mobilen Surfen einen Betrag von 60 Euro erreichen, ist der Dienstanbieter jedoch bereits heute verpflichtet, eine "Price Shock"-Warnung per SMS an den Nutzer zu senden.
Eine weitere Verordnung soll den Wettbewerb zwischen inländischen und ausländischen Mobilfunkanbietern beleben. So soll es EU-Reisenden in Zukunft leichter gemacht werden, vorübergehend auf günstigere Roaming-Tarife ausländischer Anbietern zu wechseln. Dabei verlangt die EU-Kommission, das der Kunde sowohl seine SIM-Karte als auch seine inländische Mobilfunk-Nummer behalten kann.
Auch wenn das EU-Parlament den Vorschlag der Kommission annehmen sollte, profitieren Urlauber nicht automatisch von dem neuen Kosten-Deckel. Wie das Verbraucherprotal teletarif.de erklärt, gelten die EU-Tarife nur, wenn Kunden für Roaming-Verbindungen auch den EU-Tarif bei ihrem Dienstanbieter aktiviert haben. Wie das Handelsblatt berichtet, lohnt es darüber hinaus auch die speziellen Roaming-Tarife der Mobilfunkanbieter mit dem EU-Tarif zu vergleichen. So bietet beispielsweise die Deutsche Telekom seit dem 01. Juli die EU-weite Datenflatrate "Travel & Surf" an. Mit ähnlichen Angeboten haben auch andere Anbieter wie Vodafone und O2 der Roaming-Falle bereits einen Riegel vorgeschoben.
Für Telefongespräche und SMS-Nachrichten hat die EU erstmals 2007 Preisobergrenzen festgelegt. Wer aus dem Urlaub zu Hause anruft zahlt inklusive Mehrwertsteuer maximal 42 Cent pro Minute. Eingehende Anrufe im Ausland dürfen nicht mehr als 13 Cent kosten. Auch SMS-Nachrichten aus dem EU-Ausland kosten maximal 13 Cent pro Nachricht.
Yaw Awuku, dpa
Wolf schrieb:
am 6. Juli 2011 um 12:23:48
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Surfen
Könnt ihr nicht lesen? Hier geht es nicht ums telefonieren sondern um Internetverbindungen. Es geht auch nicht um Urlaub sondern um
Verbindungen im Ausland.
Es wird Zeit, dass die Abzocke verboten wird. Aber warum nicht sofort? Warum dauert das noch?
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Konstantin Opel schrieb:
am 5. Juli 2011 um 21:47:37
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Handy
Für mich ist das Handy ausschließlich für den Notfall. Ansonsten genieße ich meine Ruhe. Das ganze Geplappere am Handy ist völlig
unnötig. Die, die das anders sehen, sind unterbelichtet und haben auch ansonsten Probleme mit ihrem Leben. Ich bevorzuge das persönliche Gespräch. Alles andere ist absoluter Unfug. Mittlerweile frage ich mich, wie das vor 20 Jahren funktioniert hat. Da hat es auch ohne das Sch...ding geklappt.
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urlauber schrieb:
am 5. Juli 2011 um 21:01:55
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telefon
Wer im Urlaub für den Chef erreichbar sein will, kann zu hause bleiben.
Wer im Urlaub wissen will, was zu hause los ist, braucht
keine Minute.
Wer Im Urlaub den Notruf braucht, ist froh über sein Handy.
Habsch was vergessen ? Kostet fast nichts.
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