02.05.2011, 14:42 Uhr | Yaw Awuku
Aufgepasst: Smartphone-Apps verraten oft mehr als ihren Besitzern lieb ist. (Montage: imago)
Smartphone-Apps sind unterhaltsam und praktisch. Doch was die kleinen Helferlein für iPhone und Co. im Hintergrund treiben, ist vielen unbekannt. Immer wieder erweisen sich die Mini-Programme als ausgewachsene Datenkraken und Kostenfallen. Sicherheitslecks bieten Hackern Zugang zu intimen Details. In unserer Foto-Show zeigen wir Ihnen, worauf Sie besonders achten sollten.
So können gerade kostenlose Smartphone-Spiele und Apps schnell zum teuren Vergnügen werden – manchmal sogar, ohne dass der Nutzer etwas merkt. Ein achtjähriges Mädchen aus den USA etwa übte sich auf dem iPhone in einem Spiel als virtuelle Zoo-Managerin. Das Spiel war vollkommen kostenlos, weshalb die Eltern auch keine Einwände gegen den harmlosen Zeitvertreib hatten. Ein böses Erwachen erlebte die Familie jedoch bei der Telefonrechnung, die mit 150 Dollar deutlich höher als sonst ausfiel. Der Grund: Über den Kauf virtueller Münzen und Sterne hatte sich das Kind neue Zoo-Bewohner zugelegt und dabei nicht bemerkt, dass diese virtuellen Güter echtes Geld kosteten. So genannte In-App-Käufe sind in vielen Spielen möglich.
Ebenso trickreich gelangen Werbenetzwerke über die Apps an die Daten der Smartphone-Nutzer. Telefonnummern, Passwörter, Kontakte, Alter, Geschlecht und engster Freundeskreis – all diese Informationen sind für Smartphone-Apps leicht zugänglich. Einige Hersteller sammeln persönliche Daten sogar ohne die Zustimmung der Nutzer und leiten sie an Werbenetzwerke weiter. Die Nutzer sind nur schlecht darüber informiert, welche Daten eine App sammelt und was mit diesen Daten geschieht. Hier hilft ein Blick in die Nutzungsbedingungen der Software. Holt sich hier der Hersteller eine Erlaubnis für die Weitergabe der Daten an Dritte oder fehlt eine Stellungnahme zum Umgang mit den Daten gleich ganz, sollte der Nutzer sich den Download der Programme zwei Mal überlegen.
Was die neuen "Super-Handys" können und worauf es beim Kauf ankommt. zum Video
Kein App-Hersteller ist vor Datenlecks und Hackerangriffen gefeit. Bestes Beispiel dafür ist die MMS-App "Quip". Hacker nutzten eine Sicherheitslücke in der App aus und gelangten so an über 1000 Handy-Fotos. Darunter fanden die Cyber-Kriminellen auch zahlreiche Selbstportraits nackter Mädchen, die sie anschließend im Internet veröffentlichten. Die Anwendung Quip ist inzwischen aus den offiziellen App-Shops verschwunden. Doch auch neuere Apps sind für Hacker oft ein leichtes Ziel. Auch deshalb sollten Nutzer darauf achten, worauf die vielen spaßigen Apps so zugreifen – wenn die kleine Software an bestimmte Daten gelangen darf, haben bei einem Einbruch auch Hacker Zugriff darauf.
Yaw Awuku
noname schrieb:
am 26. Mai 2011 um 07:30:28
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nix
tja immer schön weiter daran glauben, daß es irgendetwas umsonst gibt auf der welt.
dann klappt es auch mit der datensicherheit.
man
muß scih doch immer erstmal fragen:
warum bietet jemand etwas an das arbeit verursacht hat? wenn derjenige geld dafür will ist der grund klar. wenn nicht muß man sich fragen wie kommt derjenige an das geld???
wer dann an das gute im menschen glaubt der gehört wegen dummheit noch obendrein mal ordentlich verhauen!!!!
vielleicht lernt er´s ja dann!!!
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surfer schrieb:
am 10. Mai 2011 um 11:25:07
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apps abzocke
Dies Abzockerei mit den Abofallen in den Apps gehört ganz einfach verboten!!!
Warum schützt hier kein Gesetz die Kinder zum
Beispiel ? Hier muss der Verbraucherschutz greifen !
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momo schrieb:
am 5. Mai 2011 um 16:24:23
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wer so was nuzt
ist selber schult und soll auch zahlen
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