20.04.2011, 18:01 Uhr | t-online
Immer und überall erreichbar sein: Das große Versprechen im Mobilfunkzeitalter gilt gerade bei Prepaid-Handys nicht ohne Einschränkungen. Schließlich dürfen Mobilfunkanbieter ungenutzte Anschlüsse nach einer gewissen Zeit sperren. Das enttäuscht vor allem Nutzer, die sich ein Prepaid-Handy für Notfälle zugelegt haben. Wir zeigen Ihnen, wie Sie die Prepaid-Abschaltung umgehen.
Jeder Mobilfunkanbieter sperrt nach einer gewissen Zeit einen ungenutzte Prepaid-Anschlüsse. Schließlich ist mit jedem Anschluss eine eindeutige Rufnummer verbunden, und von denen stehen Providern nur eine begrenzte Anzahl zur Verfügung. Der Zeitraum, ab wann eine Prepaid-Nummer als ungenutzt betrachtet wird, hängt vom jeweiligen Anbieter und seinen Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) ab. Zumeist liegt dieser Zeitraum zwischen sechs und 24 Monaten. Gut für Prepaid-Kunden: Der Provider muss den Besitzer informieren, bevor er die Nummer abschaltet. Je nach AGB spricht der Mobilfunkanbieter dem Besitzer auf die Mailbox, schickt einen Brief, eine E-Mail, oder eine SMS. Das Risiko bei SMS, E-Mail und Mailbox-Nachricht: Sie werden oftmals ignoriert oder werden vom Nutzer nicht bemerkt. Was passiert? Die Frist läuft ab, der Provider deaktiviert die Prepaid-Karte.
Für Unklarheit können Werbe-Slogans wie "keine Grundgebühr", "kein Mindestumsatz" oder "ständige Erreichbarkeit" sorgen. Viele Nutzer schließen daraus, dass sie mit einer ungenutzten Prepaid-Karte beliebig lange und ohne Kosten auf Empfang bleiben. Umso größer ist die Enttäuschung, wenn der Anbieter regelmäßig zum Aufladen des Prepaid-Guthabens bittet. Gerade bei Wenig-Telefonierern kann sich dadurch im Laufe der Zeit ein hoher ungenutzter Betrag fürs Prepaid-Handy ansammeln. Doch was viele Kunden nicht wissen: Ihr Guthaben verfällt nicht, selbst wenn die SIM-Karte gesperrt wird. Denn auf Antrag des Kunden muss der Mobilfunkanbieter nach Vertragsende verbleibendes Guthaben zurückerstatten, Gebühren darf er dafür nach einem neuen Urteil des Landgerichts Kiel nicht verlangen. Startguthaben hingegen verfallen nach Ablauf eines Zeitraums unwiderruflich.
Nur wer genau auf die AGB des Prepaid-Anbieters schaut, ist vor Überraschungen wie einer plötzlich abgeschalteten SIM-Karte gefeit. Dies gilt insbesondere für Kunden, die das Handy nur für Notfälle verwenden. In unserer Foto-Show erfahren Sie, welche Nutzungsdauer und welche Verlängerungsmöglichkeiten die größten Prepaid-Anbieter garantieren, und wie Sie bei drohender Abschaltung benachrichtigt werden.
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Quelle: t-online.de
Tibor 1 schrieb:
am 20. April 2011 um 19:38:02
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Prepaid Handys
Habe ein Debitel Xtra Pack Handy von Alcatel besessen. Mußte jährlich Aufladen. Habe sehr selten telefoniert. Wurde nach
ca.
9 Jahren von Debitel abgeschaltet , ohne Nachricht. Notruf ging auch nicht. GUTHABEN ca 60-70 Euro.
Simkarte per Einschreiben an Debitel Erfurt ,zwecks Erstattung meines Guthabens geschickt.
Erstattung nach ca 6 Wochen
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HANDYMAN schrieb:
am 20. April 2011 um 19:22:30
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Gebühren
Interessant, daß manche noch nicht mal den Namen ihres Anbieters richtig schreiben können.
Pisa läßt grüßen und sagt gute
Nacht Deutschland.
Ich habe übrigens 4 Rufnummern bei einem 9 Cent Anbieter, telefoniere für ca. 30 € im Jahr mit jedem Handy, wobei auch eines meine Frau benutzt, muß aber für ein weiteres Jahr jeweils nur 15 € nachladen, trotzdem sind 3 Handys zwischen 150 und 200 € und eines mit 50 € aufgeladen.
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Globetrotter schrieb:
am 20. April 2011 um 19:15:32
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es ist doch normal
Ein Handy Provider hält für eine gewissen Zeit die handynummer frei. Auch das zählt zu den internen Kosten. Darum wird
bei Nichtnutzung der Nummer das Handy nach einer vorgegebenen Zeit gesperrt. Es ist so wie bei einem Schließfach, Wenn man es nicht benutzt muß man trotzdem Miete zahlen. Wer sein Handy nicht nutzt zahlt eben eine Miete für die Nummer. Ist doch ganz einfach.
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