17.09.2010, 13:45 Uhr | t-online.de
Karten-Updates fürs Navi-Gerät: Für den ADAC oft zu teuer und zu kompliziert. (Foto: imago) (Quelle: imago)
Eine neue Umgehungsstraße, ein Kreisverkehr anstelle einer Kreuzung oder gar ein ganzes Neubaugebiet: Wer ein Navigationsgerät besitzt, bekommt mit der Zeit ein Gefühl dafür, wie viel doch gebaut wird. Immer öfter lässt der digitale Scout seinen Besitzer im Stich, weil der Straßenbau voranschreitet und das Kartenmaterial immer weiter veraltet. Gerätehersteller wie Navigon und Medion bieten daher gerne Karten-Updates an - doch nicht in allen Fällen lohnt sich das Update.
Frisches Kartenmaterial für ein Navigationsgerät bringt mehrere Vorteile. Damit kann der Wegweiser beispielsweise kürze Strecken berechnen, Einbahnstraßen vermeiden sowie endlich den seit Jahren fertig gestellten Kreisverkehr anzeigen. Auch werden dabei gleichzeitig die Daten der Sonderziele (Points of Interest) aktualisiert. Daher dürfte jeder Navi-Besitzer ein Karten-Update früher oder später in Betracht ziehen.
Experten empfehlen, das Kartenmaterial des Navigationsgeräts einmal jährlich zu aktualisieren. Das dürfte sich insbesondere für Vielfahrer lohnen. Wer nur gelegentlich sein Navigationsgerät auf unbekannten Strecken einsetzt, sollte auch mit älteren Karten zurechtkommen. Denn: Kostenlose Karten-Updates gibt es nur in den ersten 30 Tagen nach dem Kauf eines Navis. Wer später neues Kartenmaterial aus dem Internet herunterladen möchte, muss dafür zahlen. Und die Preise variieren teils gewaltig, wie unsere Tabelle zeigt. So zahlen Besitzer eines Navigationsgeräts von TomTom im günstigsten Fall 39,80 Euro für ein Kartenabonnement, während dies bei Mio 119,99 Euro kostet. Für diesen Preis bekommen Sie auch ein günstiges Neugerät wie das Falk M8 3rd Generation. Dass solche günstigen Navigationsgeräte durchaus aktuelles und umfangreiches Kartenmaterial besitzen können, zeigt der Testbericht Navigationsgeräte der Einsteigerklasse bis 155 Euro.
Anlaufpunkt für ein Karten-Update ist immer die Webseite des Navigationsgeräteherstellers. Zur Auswahl stehen bei allen Herstellern von Garmin bis TomTom klassische Einmal-Updates für Regionen wie Westeuropa oder Nordamerika sowie Karten-Abonnements. Diese Abos fallen unterm Strich günstiger aus, Navi-Besitzer sollten dann aber von stets aktuellem Kartenmaterial auch Gebrauch machen. Achtung: Das in den Online-Shops der Hersteller angebotene Kartenmaterial ist nicht immer brandneu! So sind oftmals noch Karten aus dem Vorjahr zu erwerben. Überprüfen Sie daher vor dem Kauf unbedingt, aus welchem Jahr und Quartal das auf Ihrem Navigationsgerät installierte Kartenmaterial stammt. Möglicherweise lohnt sich ein Update gar nicht.
Hersteller | Umfang Karten-Update | Preis |
Becker | Karten-Abo Europa (24 Monate) | 99,95 Euro |
Becker | Europa (42 Länder) | 59,95 Euro |
Falk | Karten-Abo (vier Updates pro Jahr, Dauer zwei Jahre) | 99,95 Euro |
Falk | Europa (42 Länder) | 79,95 Euro |
Garmin | nüMaps Lifetime (vier Updates pro Jahr, begrenzt auf Lebensdauer des Navis) | 89,00 Euro |
Garmin | nüMaps Onetime (einmaliges Update des vorinstallierten Kartenmaterials) | 59,00 Euro |
Medion | EU (43 Länder) + TMCpro + Gutschein für 2-Jahres-Abo | 99,00 Euro |
Medion | EU (43 Länder) + TMC | 69,00 Euro |
Mio | Refresh Pack Full Europa (24 Monate Dauer, zwei Updates pro Jahr) | 119,99 Euro |
Mio | Europa (44 Länder) | 59,99 Euro |
Navigon | FreshMaps (2 Jahre lang alle 3 Monate neue Europa-Karten) | 84,95 - 99 Euro |
Navigon | Europa (40 Länder) | 69,00 Euro |
TomTom | TomTom Home (vier Updates in einem Jahr) | 39,80 Euro |
TomTom | Europa (38 Länder) | 44,95 Euro |
Quelle: t-online.de
Hans Hans schrieb:
am 18. November 2010 um 16:11:24
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(0)
Karten Update
lohnt doch nicht, wie ich gehört habe soll die A7 da bleiben wo sie ist.
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Jörg schrieb:
am 16. November 2010 um 10:30:21
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Navigon
Navigon hatte vor kurzem ein update für 2 Jahre auf Viertljahresbasis, Kosten 20 Euro. Das war ein Hit. Bei der Auswahl eines neuen
Navis auch darauf achten. Technisch tut sich da sowieso nicht viel im Unterschied. Ich denke das wird demnächst wesentlich günstiger im update Bereich werden müssen, da die smartphones den tradionellen Herstellern langsam das Wasser abgraben.
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Mir schrieb:
am 17. September 2010 um 16:13:18
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Update
Viel wichtiger, wäre es zu erwähnen, das Kartenupdates meist eine schnelle DSL-Verbindung benötigen,denn Komplettupdates wie z.B
Navigon erreichen schnell Downloadvolumen von 2 GB und mehr. Wer will schon mit DSL 1000 bis zu 10 Stunden downloaden (je nach Serverlast). Vielleicht sollten die Hersteller die gute alte DVD als Updatemedium wieder einfüren. Kopierschutz geht auch anders.Ich jedenfalls pfeife auf tagelange Downloads, wegen einem Kreisverkehr.
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