12.10.2009, 11:03 Uhr
Unterwegs kann das Handy als Navigator sehr hilfreich sein. (Foto: dpa)Das Handy rückt als Alleskönner immer wieder in neue Bereiche vor. Es ersetzt den MP3-Player, dient als Digitalkamera und als mobiles Büro. Kurzum: alles, was mit Mobilität zu tun hat, soll auch das Handy können. Es liegt nahe, dass die Hersteller dabei auch einen Bereich erobern wollen, der wie kein zweiter für Mobilität steht: die Navigation. Und tatsächlich: Eine weltweite Studie hat gezeigt, dass Handys als Navigationsgeräte immer beliebter werden. Doch nicht jedes Handy taugt zum Navigator - und nicht jedes moderne Exemplar kommt dabei ohne Hilfsmittel aus. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihr Handy zum mobilen Wegweiser machen.
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Checkliste: Das braucht Ihr Handy zum Navigieren
Weltweite Studie: Handy wird als Navigator immer beliebter
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Auch im Auto kann das Handy ein Navigationssystem ersetzen. (Foto: ddp)Wenn Sie das Handy als Navigator im Auto benutzen, brauchen Sie dringend einen GPS-Empfänger. Falls der noch nicht in Ihrem Handy enthalten ist, können Sie sich für gut 50 Euro einen Empfänger zulegen, der sich über Bluetooth mit Ihrem Handy verbindet. Es geht zwar auch per Mobilfunkortung (wie in unserer Klickshow zu lesen ist). Aber die Ortung führt im Auto schnell zu Ungenauigkeiten und Kosten: Je nach Strecke lädt das Handy für die Routenplanung ein paar Dutzend Kilobyte herunter. Allerdings kann es teuer werden, wenn das Navi regelmäßig Aktualisierungen der Route lädt. Bei häufigen Fahrten lohnt sich da vielleicht schon ein Datenpaket.
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Im Test: Handy-Navi gegen Highend-Navi
Urteil: Handy-Verbot am Steuer gilt auch bei Navi-Nutzung
Wo bin ich? Das Handy hilft. (Foto: imago) Noch besser als beim Autofahren lässt sich Navigationsgerät Handy zu Fuß nutzen. Die Software-Anbieter bieten umfangreiche Dienste an, mit dem Sie in einer fremden Stadt nicht nur von A nach B finden, sondern vielleicht auch ein C, von dem Sie gar nicht wissen, dass es existiert: Anbieter wie Google Maps und Qiro zeigen nämlich auch an, wo sich in der Nähe zum Beispiel Bars, Restaurants oder Hotspots für die WLAN-Nutzung finden. GPS wird dabei nicht zwingend benötigt. Qiro etwa kommt mit der Mobilfunkortung aus.
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Handy-Ratgeber:
Handy-Aufladung:
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Nokia Maps auf dem Display des N96 (Foto: Nokia)Bevor es aber so richtig losgehen kann, brauchen Sie in jeden Fall Kartenmaterial mit Software - denn was nützt das schlaueste Navigationsgerät, wenn Ihr Handy Ihnen die Informationen nicht anhand einer Karte veranschaulichen kann? Die beiden bekanntesten Anbieter von Kartenmaterial und Software sind Nokia und Google. Der finnische Handyhersteller und Weltmarktführer bietet seine Nokia Maps schon in der dritten Version an. Auf neueren Nokia-Handys ist Nokia Maps bereits integriert - und dann für in der Regel drei Monate kostenlos nutzbar. Danach wird der Service gebührenpflichtig. Google Maps for Mobile ist hingegen im Download zwar kostenlos. Jedoch stecken in der Internet-Verbindung, die für den Abgleich mit Google Maps nötig ist, Kosten, die je nach Handy-Vertrag variieren.
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Mobile Karten: Neues Google Maps nur für Handys
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Quelle: t-online.de
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