t-online, joh
Lippenlesen, Handschriftenerkennen, Gesichtserkennung oder gar das eigene Auto steuern - Handys der kommenden Generation lassen nahezu keine Wünsche mehr offen. So können Handy-Nutzer in nicht allzu ferner Zukunft auf umständliches Tippen der Buchstaben auf dem Touchscreen verzichten oder bei Regen aus dem Café das Dach des Cabrios fernsteuern. In unserer Foto-Show zeigen wir sechs spannende Technologien, die das Mobiltelefon zum wahren Alleskönner werden lassen.
Wer würde sein Auto nicht gerne mal wie David Hasselhoff in der beliebten US-Serie "Knight Rider" fernsteuern? Auf der IT-MesseCeBIT in Hannover zeigte die Deutsche Telekom und der Reifenhersteller Continental eine Handy-Fernbedienung fürs Auto. Mit ihr lassen sich alle wichtigen Funktionen des Autos wie das Öffnen und Schließen des Cabriodachs, Höchstgeschwindigkeit oder die Sitzheizung problemlos steuern. Zudem wird der Nutzer über SMS informiert, wenn die Bremsklötze verschlissen sind.
Weniger spektakulär, dafür genauso hilfreich, ist die Funktion "Gesture Search" für Google-Handys. Die Anwendung erlaubt durch Schreiben eines Buchstabens auf den Touchscreen das Durchforsten der Inhalte auf dem Handy. Schreibt der User beispielsweise ein "K" auf das Display, findet er schnell die Kontakte im Adressbuch oder entsprechende Lesezeichen und Musiktitel, die mit "K" beginnen. Ganz neue Maßstäbe setzt auch das schwedische Unternehmen "The Astonishing Tribe" (TAT). Ihre Software "Recognizr" zeigt zum Beispiel Facebook-Informationen zu fremden oder bekannten Personen, wenn man mit der Handy-Kamera auf ihr Gesicht zeigt. Noch einen Schritt weiter gehen Entwickler aus Karlsruhe. Sie haben in Hannover ein Handy-Programm vorgestellt, das dem Handy das Lippenlesen beibringt. Mit der eingebauten Kamera erkennt das Telefon Mimik und Lippenbewegungen. Diese werden beim Gesprächspartner in verständlichen Text oder Sprache umgewandelt.
Das Handygespräche schon bald ganz ohne Sprache auskommen, ist doch eher unwahrscheinlich. Schließlich ist die Technologie noch in der Entwicklungsphase. Wahrscheinlicher ist es, dass bald auch in Deutschland Handys über Handschriftenerkennung bedient werden können. Zurzeit gibt es "Gesture Search" nur auf Google-Smartphones in den USA. Dagegen soll die Gesichtserkennungssoftware "Recognizr" bereits im Mai für das iPhone und Android-Handys verfügbar sein. Auch die vielseitig einsetzbare Auto-Fernbedienung könnte durchaus Marktreife erlangen. Bislang sind die Pkw-Hersteller aber noch skeptisch; sie scheuen die Haftungsrisiken. Ganz gleich welche Funktionen kommende Handys auch auf Lager haben werden, eines ist jetzt schon sicher: Der mobile Begleiter der nächsten Generation eröffnet zunehmend Möglichkeiten, unseren Alltag zu erleichtern.
t-online, joh
blubb schrieb:
am 22. März 2010 um 11:27:57
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(1)
Alter Hut
"Weniger spektakulär, dafür genauso hilfreich, ist die Funktion "Gesture Search" für Google-Handys. Die Anwendung erlaubt durch
Schreiben eines Buchstabens auf den Touchscreen das Durchforsten der Inhalte auf dem Handy. Schreibt der User beispielsweise ein "K" auf das Display, findet er schnell die Kontakte im Adressbuch oder entsprechende Lesezeichen und Musiktitel, die mit "K" beginnen"
Das Kann Apple schon lange ;)
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Paranoia schrieb:
am 14. März 2010 um 13:07:20
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Manches geht zu weit
Mir läuft es kalt den Rücken runter, wenn ich mir vorstelle, wie man zukünftig umfassende Profile unbekannter
Personen auf dem Handy angezeigt bekommt und Gespräche am Nachbartisch "mitlesen" kann. Arme, überlastete Datenschützer...
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R32 schrieb:
am 11. März 2010 um 16:44:23
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Technik
Echt lustig was manche hier so schreiben.
Kann ja niemand was dafür, wenn manche zu bräsig sind ein Handy zu bedienen...
Ist es
dann der Neid, das andere es können, oder warum wird die Technik nieder gemacht?
Naja, egal,
Ich begrüße das ganze, mache ja schon jetzt alles mit meinem iphone > Fotos, Videos, Musik, Radio, Spiele, Word, Excel, Internet, E-Mail, Scannen, telefonieren ;-) SMS, MMS, Remote zugriffe, Zeitung lesen, Navigieren, Filme schauen, Diktiergerät and many more, immer her d
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