Motorola zeigt Android-Smartphone Dext mit neuer Oberfläche Blur
11.09.2009, 14:05 Uhr | Andreas Seeger
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Motorola Dext: Dickes Android-Handy mit neuer Blur-Oberfläche. (Foto: Motorola) Motorola hat das Dext vorgestellt, ein Android-Smartphone mit einer seitlich ausziehbaren Volltastatur und einem HVGA-Touchscreen (320x480 Pixel). Es soll im vierten Quartal 2009 in den USA, Großbritannien, Frankreich und Spanien auf den Markt kommen. Ob das Gerät auch in Deutschland verkauft wird, ist noch nicht bekannt. # Foto-Show: Das Motorola Dext mit Android-Betriebssystem #
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Maße erinnern an einen Ziegelstein
Mit seinem wertigen Metallrahmen und dem eleganten Gehäuse knüpft das Dext an alte Stärken von Motorola an. Doch die Gehäusemaße können nicht überzeugen: das Gerät erinnert mit einer Tiefe von 16 Millimetern und 163 Gramm Gewicht an einen Ziegelstein. Immerhin nutzt Motorola den Platz, um einen kräftigen Akku einzubauen. Mit seiner Kapazität von 1420 mAh kann er das Dext mehrere Tage versorgen. Die technische Ausstattung ist vollständig. Über HSDPA (7,2 MBit/s), WLAN oder Bluetooth verbindet sich das Gerät mit der Umwelt. Eine 3,5-Millimeter-Buchse ermöglicht den Anschluss beliebiger Kopfhörer. A-GPS und elektronischer Kompass helfen bei der Orientierung. Fotos macht man mit der 5-Megapixel-Kamera, die von einem Autofokus unterstützt wird. Leider fehlt ein Blitzlicht.
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Völlig neu entwickeltes Interface
Das Gerät wird mit der Android-Version Cupcake (1.5) ausgeliefert. Zusammen mit dem Dext feiert die Motorola-Oberfläche Blur ihre Premiere. Es handelt sich um ein völlig neu entwickeltes Interface, das der Hersteller über die native Android-Oberfläche legt. Der Grundgedanke ist die Zusammenführung von Informationen aus verschieden Quellen wie Facebook, MySpace, Twitter oder Gmail. Alle Daten werden in Blur vernetzt und für den Nutzer übersichtlich in Form von Widgets auf dem Homescreen aufbereitet. Das Funktionsprinzip ähnelt Synergy beim WebOS von Palm oder der Android-Oberfläche Sense von HTC.
Ein weiteres Android-Modell soll in den nächsten Wochen vorgestellt werden. Wann das Gerät in Deutschland verkauft wird, ist noch nicht bekannt.