27.01.2011, 11:37 Uhr | Andreas Lerg
Mobilfunkanbieter starten Online-Plattform gegen Handy-Abzocker (Montage: t-online.de Symbolfoto: imago)
Deutschlands Mobilfunkanbieter wollen Handy-Abzockern mit einem neuen Kontrollsystem Einhalt gebieten. Eine Online-Plattform mit dem griffigen Namen "Kompetenzzentrum Mehrwertdienste" soll bald alle Informationen rund um die so genannten Mehrwertdienste bündeln. Und auch der eigentlich Kaufvorgang soll darüber abgewickelt werden.
Ob Klingelton, Handy-Logos oder Handy-Spiele – schnell ist ein Abo für solche so genannten Mehrwertdienste abgeschlossen. Gelockt wird mit der einfachen Bestellung per SMS. Die Information, dass der Nutzer nicht etwa einen einzelnen Klingelton herunter lädt, sondern direkt ein kostspieliges Abo abschließt, verschleiern zwielichtige Anbieter dieser Mehrwertdienste oft gezielt. Doch damit soll bald Schluss sein.
Die großen Mobilfunkanbieter in Deutschland werden ein Kontrollsystem für externe Anbieter von Handy-Diensten etablieren, über das dann alle Kaufvorgänge abgewickelt werden. Auf der geplanten Online-Plattform müssen die Anbieter der Mehrwertdienste die wesentlichen Informationen wie Preis, eventuelle Abo-Laufzeiten und Kündigungsfrist angeben. Damit sollen die Kunden transparent informiert werden. Die Informationen erscheinen dann in einem eigenen Fenster auf der Internet-Seite des jeweiligen Anbieters. Unternehmen, die sich dort nicht registrieren, rücken sich somit selbst ins Abseits.
Innerhalb des auf der zentralen Plattform erzeugten Fensters wird der Kunde auch durch den Bezahlvorgang geführt. Wenn jemand das Produkt zum genannten Preis kaufen will, gibt er seine Handy-Nummer ein und erhält dann per SMS eine einmalige Transaktionsnummer (TAN). Diese gibt er im Fenster auf der Seite noch einmal ein und bestätigt dann den Kauf. Dazu erklärt Philipp Blank, Firmensprecher der Deutschen Telekom: "Damit können die Fälle von Abzocke und Betrug eingedämmt werden." Das Kontrollsystem werde bereits in den kommenden Wochen eingeführt. Zudem ist auch eine zentrale Meldestelle für missbräuchliche Angebote und die Entwicklung einer zentralen Sperrliste unseriöser Anbieter geplant
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Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) hat einen Gesetzentwurf gegen Kostenfallen im elektronischen Geschäftsverkehr vorgelegt, der dem Problem mit den Kosten- und Abofallen ebenfalls einen Riegel vorschieben will: Vor einer Bestellung soll der Kunde mit einem Klick bestätigen, dass er den deutlich sichtbaren Hinweis auf die Kosten auch zur Kenntnis genommen hat. Nach Angaben aus dem Bundesjustizministerium vom Donnerstag will das Kabinett die Beratungen über diesen Gesetzesentwurf voraussichtlich Ende März aufnehmen.
Quelle: dpa
Kopfschüttler schrieb:
am 4. Februar 2011 um 09:49:12
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Handy-Abzocke
@Kongo-Otto Das haben Sie ja schön gesagt,vor allem,weil es so viel zum Thema beiträgt,und wieder einmal deutlich
aufzeigt,wie manche Leute von Vorurteilen durchsetzt sind und glauben, ihre Anschauung wäre die einzig wahre ! Egal, lieber zum Thema : wieder einmal blinder Aktionismus, um dem Volk Sand in die Augen zu streuen... immerhin verdienen die Anbieter ganz gut mit dabei,und deshalb mag ich es nicht so ganz Ernst nehmen ! (Aber Kongo-Otto find ich trotzdem gut !)
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Maria schrieb:
am 28. Januar 2011 um 06:13:08
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Abzocke
Wurde Zeit ! Es gibt auch Jugendliche ,die können sowas nicht abschätzen das sie gleich ein Abo haben ,denn manchmal musste man nur
mit Ja antworten uns schon hat man ein Abo.Das ist meinem Sohn auch passiert und wer sagt ihm passiere sowas nicht ist ein besserwisser. Schön für ihn !
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siggi schrieb:
am 28. Januar 2011 um 05:37:29
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Betrug
Auf diesem Wege das Verbrechen im Internet und den Handys einzudämmen
ist nicht möglich,da weiterhin die Anonymität der Betrüger
besteht.Wer über diese Medien Geschäfte abwickeln will,muss sich offiziell zu erkennen geben,
und klare Angaben über Preise und Vertragsbedingungen darlegen.Schwarze Schafe müssen von den Anbietern gekennzeichnet werden,um die Kunden zu schützen.
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