29.03.2010, 10:41 Uhr | joh
Wer nach Fahrten ins Ausland keinen Schreck bekommen will, wenn er die Mobilfunkrechnung sieht, kann jetzt schon vor dem Urlaub handeln. Denn jeder Mobilfunknutzer hat die Kostenkontrolle für Handy-Telefonate und das Internet-Surfen im Ausland ab sofort selbst in der Hand. Wir verraten Ihnen, wie Sie den Rechnungs-Schock nach den Ferien vermeiden können.
Dank einer EU-Regelung muss der Mobilfunkbetreiber auf Wunsch des Kunden ab sofort eine monatliche Kostengrenze fürs Websurfern im Ausland von knapp 60 Euro einrichten. Erreicht der Kunde im Ausland die festgelegte Kosten-Grenze, wird die Internet-Verbindung erstmal getrennt. Sind 80 Prozent des vorher festgelegten Maximalbetrages verbraucht, erhält der Kunde bei Erreichen einen Hinweis von seinem Mobilfunkanbieter.
Bei T-Mobile beispielsweise heißt die Option "Nutzungskontrolle Datenroaming EU" und wird, ebenso wie bei anderen Mobilfunkanbietern, über die Kundenbetreuung gebucht. Wer eventuell nach dem Erreichen des Kostenlimits weitersurfen will, sollte dies mit seinem Mobilfunkbetreiber oder Mobilfunk-Kundendienst regeln. Unser Tipp: Viele Handys verfügen über einen Datenzähler. Damit kann man leicht den eigenen Verbrauch ermitteln und so beim Betreiber das passende Kostenlimit für den Urlaub buchen.
Seit Juli vergangenen Jahres gehören auch Horrorrechungen nach langen Handy-Gesprächen im EU-Ausland der Vergangenheit an. So kosten abgehende Gespräche im EU-Ausland zurzeit maximal 43 Cents pro Minute. Ankommende Gespräche schlagen mit höchstens 19 Cents pro Minute zu Buche, und ab Juli wird es noch günstiger. T-Mobile hat zudem noch ein spezielles Angebot für Auslandsreisende. Als T-Mobile-Kunde kann man jederzeit für 4 Wochen den Tarif "Relax Holiday" zum eigentlichen Tarif hinzubuchen. Der Tarif zum Preis von 10 Euro enthält eingehende und ausgehende Telefonate zu jeweils 30 Minuten. Welche das sind, erfahren Sie auf der Seite T-Mobile Auslandsoptionenund noch genauer auf derSeite T-Mobile Länder und Roaming-Partner. Wählen Sie beispielsweise S für die Schweiz und erfahren Sie in der Spalte Gruppe die Ländergruppen-Zugehörigkeit.
Wer sich für ein Surf-Kostenlimit entschieden hat, sollte dennoch versuchen, den Datenverbrauch gering zu halten. Denn je nach Anwendung kann das Daten-Kontingent schnell erschöpft sein. Für das gezielte Verringern des Datenverbrauchs gibt es mehrere Möglichkeiten: Wem beispielsweise die Optik nicht so wichtig ist, der kann durch das Deaktivieren der Bilder über die Internetoptionen im Browser seinen Datenverbrauch erheblich reduzieren. Allen, denen diese Lösung jedoch zu drastisch ist, empfiehlt es sich für Smartphones optimierte Internetseiten zu nutzen, die die Inhalte in einer bis zu 90 Prozent kleineren Version zeigen. Das verringert nicht nur den Datenverbrauch, sondern ermöglicht auch eine für das Handy-Display angepasste Darstellung - und das Öffnen der Mobilfunkrechnung endet damit auch nicht mit einem Schreck.
betabuzz.deTipps und Tricks für Mobiltelefone
Quelle: t-online.de
Sascha schrieb:
am 18. März 2010 um 14:59:26
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Schockrechnung
Browser die die Daten komprimieren wodurch weniger kosten entstehen für den Anwender gibt es schon ewig. Man hätte sich
diese nur Laden müssen. Wofür es aber wirklich Zeit wurde das die Roaming gebühren reguliert wurden. Hat man den Falschen Tarif kann man im übrigen auch im Inland eine Schockrechnung erhalten. Wenn man nichts zu verschenken hat Informiert man sich im Vorfeld.
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