28.02.2012, 10:43 Uhr | dpa, jhof
Auf dem Mobile World Congress in Barcelona können Fachbesucher die Handy-Entwicklungen der Zukunft entdecken.
Jetzt kommen die Android-Handys: Das Google-Betriebssystem gibt unter den vorgestellten Neuheiten des Mobile World Congress in Barcelona den Ton an. Auf der Fachmesse präsentieren ab Montag unter anderem HTC, Sony und LG ihre nächsten Flaggschiff-Smartphones. Sie haben große Bildschirme, leistungsstarke Chips und verbesserte Kameras. Nokia setzt sogar auf eine Super-Kamera mit 41 Megapixeln. Und Microsoft hat Windows 8 für den Tablet-PC im Gepäck. t-online.de Digital zeigt die Smartphone-Trends der Mobilfunkmesse 2012.
Allein die Hersteller Apple und Nokia stehen außerhalb des Android-Lagers. Nokia favorisiert bei den Smartphones Microsofts Plattform Windows Phone, unterstützen aber auch noch ihr betagtes Betriebssystem Symbian weiter, das einst den Markt für Computer-Handys beherrschte. Im November haben die Finnen ihr erstes Nokia-Telefone mit Windows Phone vorgestellt, die Plattform hatte zuletzt aber immer noch einen Marktanteil von weniger als zwei Prozent. In Barcelona zeigt sich, dass auch bisherige Windows-Partner wie HTC immer mehr auf Android setzen.
Das Google-Betriebssystem Android machte zuletzt gut die Hälfte des Smartphone-Markts aus. Der Internet-Konzern vermarktet es als frei und offen – das heißt, die Hersteller haben Spielraum bei der Konfiguration der Geräte und sparen an Lizenzabgaben. Allerdings steht Android auch besonders oft im Visier der Patentklagen von Rivalen wie Apple oder Microsoft.
Apple ist in Barcelona wie immer nicht dabei. Als führender Smartphone-Hersteller beherrschte Apple mit seinem iPhone zuletzt fast ein Viertel des Marktes. Das Grundprinzip des iPhone – ein berührungsempfindlicher Bildschirm statt Tastatur und App-Symbole statt Menüs – hat sich inzwischen bei allen Smartphones durchgesetzt. Die Android-Anbieter geben auf der Messe ihr Bestes, das neue iPhone 4S alt aussehen zu lassen.
So versprach der chinesische Hersteller Huawei das schnellste Smartphone auf dem Markt, bei HTC sollten Vergleichsaufnahmen demonstrieren, dass man eine bessere Kamera als das aktuelle Apple-Modell habe. Die Bildschirme der neuen Telefone sind mit mindestens 4 Zoll (gut 10 cm) Diagonale allesamt größer als beim iPhone mit seinen 3,5 Zoll (8,9 cm). Apple beharrte bisher aber darauf, dass das die beste Größe für ein Smartphone-Display sei.
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Der schwächelnde Handy-Weltmarktführer Nokia will Kunden mit einer Kamera der Superlative in seinen Telefonen gewinnen. Das neue Nokia-Modell 808 "PureView" hat einen Bildsensor mit 41 Megapixeln – mehr als die meisten aktuellen Verbraucher-Kameras. Eine spezielle Software soll dafür sorgen, dass die Bilddateien trotz der vielen Bildpunkte kompakt bleiben können: Dabei werde von sieben Pixeln einer ausgesucht. Bei Smartphones haben sich 8-Megapixel-Kameras als Standard durchgesetzt. Die Bildqualität einer Digitalkamera hängt allerdings von mehreren Faktoren ab. Die Pixelzahl allein lässt keine Qualitätsaussage zu. Das 808 läuft mit dem betagten Nokia-Betriebssystem Symbian, das einst den Smartphone-Markt dominierte und jetzt als Auslaufmodell gilt.
Sony will es endlich schaffen, die verschiedenen Bereiche des Konzerns von Unterhaltungselektronik über die Playstation bis hin zum eigenen Hollywood-Studio und Musikfirma zu einem umfassenden Angebot zu vernetzen. Mobile Geräte wie Smartphones und Tablet-PC sollen dabei eine zentrale Rolle einnehmen, kündigte Firmenchef Kazuo Hirai in Barcelona an. Die neue Xperia-Smartphones werden nun eng an Sonys Film- und Musikdienste angebunden.
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Der weltgrößte Chiphersteller Intel macht unterdessen einen neuen Anlauf, die Dominanz des britischen Rivalen ARM im Markt für Smartphones und Tablet-Computer zu brechen. Der Mobilfunk-Anbieter Orange will im Sommer ein Android-Smartphone mit Intel -Prozessor in Großbritannien und Frankreich auf den Markt bringen. Der Intel -Konzern ist klarer Marktführer bei PC-Chips, für mobile Geräte galten seine Prozessoren aber trotz aller Anstrengungen als zu stromhungrig. Microsoft passte sogar sein neues Betriebssystem Windows 8 an ARM-Chips an, weil es auch auf Tablets laufen soll.
Microsoft stellt in Barcelona am Mittwoch die Vorabversion seines nächsten Computer-Betriebssystems Windows 8 für Verbraucher vor. Dass der Software-Riese dafür die Mobilfunk-Messe in Barcelona ausgesucht hat – und nicht etwa die klassische Computermesse Cebit in Hannover – macht die Prioritäten für die Zukunft deutlich. Das nächste Windows soll nicht nur auf dem Desktop-PC, sondern auch auf den boomenden Tablets laufen.
Die Mobilfunk-Branche hat in den vergangenen Jahren die klassische PC-Industrie klar hinter sich gelassen. Weltweit gibt es nach Branchenschätzungen rund sechs Milliarden Mobilfunk-Anschlüsse. Im vergangenen Jahr wurden knapp 1,8 Milliarden Mobiltelefone verkauft, fast jedes dritte davon war ein Smartphone.
Quelle: dpa-AFX , dpa
NENE schrieb:
am 28. Februar 2012 um 13:33:56
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@Coolray2004
Stimmt ... ich würde mir mein iPhone / iPad sogar kaufen wenn es von Sklaven hergestellt wird. Du triffst den Nagel auf den
Kopf.
Nur mal nebenbei wenn ich nurn darauf achten würde dann dürfte ich KEIN Produkt mehr kaufen egal welcher Hersteller.
Es ist nun mal so das in China oder Indien andere Löhne gezahlt werden und eine andere Arbeitszeit herrscht aber nur weil wir Europäer mittlerweile zu Faul sind um mehr als 40Std/Woche zu Arbeiten und nach höheren Löhnen schreien.
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geba schrieb:
am 27. Februar 2012 um 15:52:50
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Smartphone
Nokia sind die Besten,Für mich kommt seit Jahren nichts anderes für meine Firmenmitarbeiter in Frage.Ich werde die nächsten 100 Stück bestellen
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Micha schrieb:
am 27. Februar 2012 um 15:46:56
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Nokia
Hier merkt man wieder was der Mündige deutsche Bürger für ein kurzes Gedächtnis hat wenn er schon wieder Nokia Produkte kauft
Nokia ist ein geldgieriger Wirtschaftsschmarotzer der in der gesamten Eu herumwandert Subventionen kassiert und wen es die nicht mehr gibt weiterzieht die Manager lachen sich tot über die Naivität der EU oberen kassieren und ziehen weiter.
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