Yaw Awuku
Ist das Handy-Display dermaßen zerkratzt, wird's teuer. Bei kleineren Kratzern helfen preiswerte Tricks. (Montage: imago, t-online.de)
Mit dem makellosen Glanz neuer Handys und Smartphones ist es leider oft schnell vorbei. Verschwindet das Handy samt Schlüssel in der Tasche, lassen die ersten Kratzer auf dem Display nicht lange auf sich warten. Schutzfolien und spezielle Polituren versprechen Abhilfe gegen die lästigen Macken. Sogar mit Zahnpasta sollen sich Display-Kratzer ausbügeln lassen. Wir verraten Ihnen, was an den Tipps dran ist und wie Sie Ihr Handy vor Abnutzungsspuren bewahren.
Kratzer auf dem Display des Mobiltelefons sehen nicht nur unschön aus, sondern können auch das Telefonieren enorm erschweren. Zahnpasta gilt als Geheimtipp gegen Kratzer auf dem Display. Denn diese enthält kleine Schleifpartikel, die beim Polieren kaum sichtbare Display-Schichten ebenso wie Zahnbeläge abschleift. Feine Kratzer sollen sich so einfach ausbügeln lassen. Doch bei dem Hausmittel ist Vorsicht geboten. Sind die Schleifpartikel der Zahncreme zu grob, reiben sich schnell mehr Kratzer als zuvor in das Display. Daher ist es ratsam, gleich zu einer speziellen Politur für Handydisplays oder Touchscreens zu greifen. Diese müssen nur ausreichend aushärten und schon lassen sich die Oberflächen mit einem weichen Tuch polieren. Politurpasten sind im Internet-Handel schon ab etwa zwei Euro erhältlich, helfen jedoch nur bei feineren Kratzern. Touchscreens verfügen über sensible Sensoren und sollte daher nicht mit herkömmlichen Display-Polituren behandelt werden. Hier ist der Profi gefragt.
Je teurer das Handy oder Smartphone, desto eher lohnt sich der Reparatur-Service vom Profi. Denn die fachgerechte Ausbesserung oder der Austausch eines Displays kosten etwa zwischen 50 und 200 Euro. Sollte die Garantie auf das Mobiltelefon bereits abgelaufen sein, wird sich die Display-Reparatur eines 100-Euro-Handys also kaum lohnen. Einzelne Ersatzdisplays sind aber auch im Internethandel sehr günstig zu haben: etwa 10 Euro kostet beispielsweise ein Display für das Nokia E95. Der Einbau erfordert aber besonders bei Touchscreens Fingerspitzengefühl und spezielles Werkzeug.
Damit sich üble Macken erst gar nicht auf dem Display breit machen, bieten sich neben kompletten Schutzhüllen Klebefolien an, die meist weniger als zehn Euro kosten. Doch aufgepasst: Achten Sie darauf, dass die Folie kratzbeständig (anti scratch), entspiegelt und ohne Rückstände ablösbar ist. Billige Folien halten oft nur wenige Wochen und lassen sich selten ohne Blasen auf das Display aufkleben. Zudem bieten die Schutzfolien bei bereits zerkratzten Displays kaum einen Vorteil. Im Gegenteil: Nicht entspiegelte und kräuselnde Folien verschlechtern die Lesbarkeit des Displays zusätzlich.
Mit diesen einfachen Tricks können Sie Ihre Akku-Laufzeit spürbar verlängern. zum Video
Einige Mobiltelefone sind von vorn herein mit besonders robusten Materialen ausgestattet. So schützt beispielsweise kratzfestes Gorilla-Glas die Touchscreens des iPhone 4 und des Samsung Galaxy S2. Sogar Berührungen mit spitzen Gegenständen wie einem Küchenmesser können der chemisch gehärteten Oberfläche wenig anhaben. Outdoor-Handys haben ebenso robuste Displays wie Gehäuse, die das Innere sogar vor Wasserschäden schützen. Dabei sollten sie auf den IP-Code des Outdoor-Handys achten. Hier gilt: Je höher die beiden Kenziffern hinter der IP, desto besser ist das Handy geschützt. Der IP-Code 67 bedeutet zum Beispiel, dass ein Handy staubdicht und gegen zeitweiliges Untertauchen geschützt ist.
Yaw Awuku
Smartphoner schrieb:
am 2. Januar 2012 um 07:50:37
(13)
(1)
@CT
Keine Ahnung und davon ganz viel ... Die Schutzfolien "kleben" nicht mit Klebstoff, wie dies im Artikel unterstellt wird,
Vielmehr haften sie - wie die meist auch schon vom Hersteller angebrachten Folien - direkt auf dem Display, müssen aber (ebenso wie die Original-Folie) nach einigen Wochen/Monaten (je nach Nutzung) ausgetauscht werden. Das hat keinerlei Einfluss auf die Garantie und kostet weit weniger als die benannten 10 EUR.
mehr
Kommentar melden
Micha schrieb:
am 2. Januar 2012 um 07:03:11
(13)
(0)
Kratzer
Hier ein ganz einfacher Tip: in die Jacken- oder Hosentasche in der das Smartphone gesteckt wurde einfach keinen weiteren Gegenstand
(z. B. Schlüsselbund, Feuerzeug etc.) hineinstecken. Auch sollten Brusttaschen bei Hemden und Poloshirts tabu für Smartphones sein. Damit kann man sich hässliche Folien und dicke Etuis sparen.
mehr
Kommentar melden
Elly schrieb:
am 2. Januar 2012 um 05:48:56
(11)
(5)
Handy-Display Qualität unzumutbar
Arme Industrie kann nicht einmal im Hightechzeitalter kratzfeste Handydisplays herstellen. Wenn die
Seranfelder für E-Herde so eine niedrige Qualität hätten dann nein danke! Wie soll das dann mit touchscreen Bildschirmen laufen? Die sehen ja bald schmuddelig von Fettfingern aus. An Stelle einer Maus muß man dann Glaceehandschuhe verwenden; ob das wohl angenehmer ist? Die heute oft auftauchenden geitlosen Ideen sind kaum mehr zu übertreffen und sind Zeugen einer massiven Massenverblödung.
mehr
Kommentar melden
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

Die Spezialkollektion für jede Kör-
perform: perfekt für Business und Freizeit. zum XXL-Special
Extravagante und schicke Damen-
mode für die neue Saison: jetzt online bestellen. von WENZ
Edle Design-Möbel, die Platz sparen und Stauraum bieten - jetzt günstig!
von FASHION FOR HOME
Internet Explorer 9: Flotter Seiten- aufbau bei voller Sicherheit. mehr
Neues Oberklassen-Smartphone mit 4,7-Zoll-Display. zum Video