06.12.2010, 09:23 Uhr | Andreas Lerg
iPhone-Banking mit gravierenden Lücken. (Montage: t-online.de)
In der aktuellen Ausgabe der Computerzeitschrift c't offenbart ein Test der drei beliebtesten Online-Banking-Apps für das iPhone gravierende Sicherheitsmängel. Die Fehler sind derart schwerwiegend, dass Online-Kriminellen Kontodaten und TAN in ihren Besitz bringen können. Die Hersteller der iPhone-Apps bestätigten die Probleme und versprachen, die Programme nachzubessern.
Neben iControl und iOutBanking testete die Redaktion auch die Sparkassen-App S-Banking. Diese drei Programme belegen derzeit die vordersten drei Plätze in den Verkaufscharts für Finanz-Programme für das iPhone. Bezüglich der Sicherheit wurden zwei Szenarien abgeprüft: Zum einen, was passiert, wenn das iPhone in fremde Hände gerät. Zum anderen, was geschieht, wenn ein Online-Krimineller im WLAN den Datenverkehr belauscht. Geht das iPhone verloren oder wird es gestohlen, ist dessen Passwort ohne größeren Aufwand zu knacken. Die drei Apps verlangen zwar zusätzliche, eigene Passworte, doch iControl wartet beim Start nicht die Eingabe des Passwortes ab, sondern entschlüsselt alle Daten inklusive der Kontodaten bereits vorher.
iControl und iOutBanking speichern Daten beim Start der App, ohne diese zu verschlüsseln. Die Verschlüsselung erfolgt erst, wenn die Apps wieder beendet werden. Das aber funktionierte im Test der c't nicht immer. Die App iOutBanking beispielsweise speichert sensible Daten wie die TAN-Liste im Klartext und damit lesbar. Synchronisiert der Nutzer sein iPhone über iTunes, dann wird die TAN-Liste unverschlüsselt auf den Computer überspielt, wo ein entsprechender Trojaner diese dann stehlen könnte. Der Hersteller sicherte zu, diese Sicherheitslücken zu beheben.
Die App S-Banking leistete sich keine Lücken in dieser Hinsicht, sondern speicherte alle Daten verschlüsselt ab. Die Achillesferse bei S-Banking liegt jedoch in der Übertragung der Daten an den Bank-Server. Bei der Datenübertragung prüft die App nicht die Echtheit der Gegenstelle ab und sendet die Daten einfach los. Ein Angreifer könnte sich also beispielsweise per WLAN statt des Bank-Servers in den Datenverkehr einklinken und die Daten dann problemlos abgreifen.
Passwortdiebe und Kontoräuber: So schützen Sie sich vor Online-Kriminellen. zum Video
Ratgeber Vor- und Nachteile von Internetbanken
Andreas Lerg
Jens schrieb:
am 7. Dezember 2010 um 11:47:11
(1)
(0)
@DD
Was willst Du machen? Das Kabel wieder rausholen?
Kommentar melden
DD schrieb:
am 7. Dezember 2010 um 08:10:57
(1)
(0)
@Jens
Wenn Du Dich da mal nicht täuschst ... Für den Wald-und-Wiesen-PC-Freund ist das nicht zu knacken. Für den, der davon lebt, schon.
Ggf. braucht der eben auch mal n paar Minuten mehr, aber rein kommen die ...
mehr
Kommentar melden
Jürgen schrieb:
am 7. Dezember 2010 um 00:14:38
(1)
(0)
iPhone: Online-Banking Apps sind unsicher
Ein Grund mehr, auf das iPhone zu verzichten. Ich brauche ein Mobiltelefon zum telefonieren und
nicht für Internettätigkeiten. Dafür habe ich einen PC, einen Mac und ein Schlepptop.
Wer meint, jeden trendigen Schrott zu kaufen, der soll es tun.
mehr
Kommentar melden
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

6 Fl. 2010er Condesa Eylo Verdejo + Karaffe für nur 39,- € statt 72,30 €. von Hawesko
Modische Multitalente für Business und Freizeit - für Frauen mit jedem Figur-Typ. zum XXL-Special
Endlos ins deutsche Festnetz telefonieren. Volle Kostenkontrolle. von congstar.de
Modische Herrenanzüge von Daniel Hechter für Business und beson-
dere Anlässe. zum Special
Internet Explorer 9: Flotter Seiten- aufbau bei voller Sicherheit. mehr
Neues Oberklassen-Smartphone mit 4,7-Zoll-Display. zum Video