30.06.2010, 15:56 Uhr | JHO
Es ist kein Geheimnis, dass die Pornoindustrie beim Einsatz neuer technischer Möglichkeiten oftmals die Nase vorn hat. Jetzt will die Schmuddelbranche, die bereits das Internet fest im Griff hat, auch das iPhone 4 erobern. Mobile Videotelefonie via "Facetime" ist der Schlüssel zum Erfolg für die Porno-Filmer. Dabei wehrt sich Apple-Chef Steve Jobs vehement gegen Erotik-Apps auf dem iPhone.
In den USA sorgt derzeit eine Stellenanzeige im beliebten Kleinanzeigendienst "Craigslist" für Aufruhr: In der Annonce werden Frauen ab 18 Jahren gesucht, die als Sextelefonistinnen mit dem iPhone 4 und der integrierten Videotelefonie-Funktion "Facetime" arbeiten sollen. Das Apple-Handy gebe es für die Telefonistinnen als Anreiz gratis dazu. Angeblich startet der kostenpflichtige Video-Sex-Dienst schon am 1. September, der bestimmt nicht der einzige bleiben wird.
Die "Facetime"-Anwendung nutzt die Front- sowie die Rückseiten-Kamera des iPhone 4 und benötigt eine Internetverbindung über WLAN. So könnten Interessierte aus aller Welt den Sex-Dienst nutzen, und die Anwendung dürfte bei einsamen Männern schnell beliebt werden. Die Chancen stehen gut: Immerhin hat Apple bereits mehr als zwei Millionen iPhone 4 in kürzester Zeit verkauft.
Über den Umweg mit der "Facetime"-Anwendung schleicht sich die Sex-Industrie wohl doch noch auf das neue Smartphone, was Steve Jobs ein Dorn im Auge sein dürfte. Der Apple-Chef hat stets gesagt, dass der Nutzer sich ein Google-Handy mit Android-Betriebssystem kaufen müsse, wenn er Erotik auf dem Handy haben möchte. Im Android-Markt sind entsprechende Anwendungen erhältlich, im App-Store hingegen werden sie von Apple ausgeschlossen.
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Quelle: t-online.de
Hansi schrieb:
am 13. Juli 2010 um 13:14:11
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Iphone und Porno
Guit so APPLE ! Alle "Anderen" sollen Urlaub in einem Kloster buchen.
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Atilla schrieb:
am 1. Juli 2010 um 12:37:52
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Apple
...aber alle Welt schimpft weiter über Microsoft und deren `Zensurverhalten` !! Was macht bitteschön Apple hier ? Zensieren !!!
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Rolf schrieb:
am 1. Juli 2010 um 12:11:50
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unglaublich
dann dürfe man auch in Safari keine einschl. Seiten öffnen können. Das ist insofern paradox und ja auch nicht zu unterbinden.
Aplle soll gefälligst ein Handy verkaufen so wie andere Notebooks. Der Rest ist Eigenverantwortung des Nutzers. Die Hemmschwellen zum Daten sammlen, und demnächst mit Werbung zu bomdadieren, liege dort offenbar Lichtjahre tiefer. Das ist natürlich unverwerflich, oder? Was hat der Mann für ein Problem?
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