08.12.2011, 16:08 Uhr | Andreas Lerg
Aus für das iPad in China?
Apple hat keine Rechte an der Marke iPad – zumindest in China. Ein chinesisches Gericht erkannte dem Computer-Konzern unlängst die entsprechenden Rechte im Rahmen einer Klage ab. Neben einem Verkaufsverbot für den Tablet-PC muss Apple auch mit Schadenersatzforderungen in Milliardenhöhe rechnen.
Dem Urteil ging eine Markenrechtsklage von Apple voraus. Der US-Konzern hatte die Markenrechte für das iPad von der in Taiwan beheimatete Firma Proview International gekauft. Ein chinesisches Tochterunternehmen von Proview jedoch erklärte, dass diese Regelung für den chinesischen Markt keine Gültigkeit habe. Mit der Klage wollte Apple seinen Anspruch auf die Marke iPad auch in China durchsetzen.
Ohne großen Erfolg bot die Zulieferfirma Proview International im Jahr 2000 einen Computer mit dem Namen I-PAD an. Das Unternehmen registrierte damals die Markenrechte in Europa, Mexiko und mehreren asiatischen Staaten wie China, Singapur oder Thailand. Apple kaufte die Markenrechte für seinen Tablet-PC auf, allerdings von Proview Taiwan. Deshalb erkennt das aktuelle Gerichtsurteil diesen Vertrag für China nicht an. Apple habe formal keine Rechte in China erworben und das Urteil schlägt die Namensrechte dem chinesischem Tochterunternehmen von Proview zu.
Tablet-Computer boomen: Immer neue Modelle sprießen wie Pilze aus dem Boden, doch längst nicht alle sind ihr Geld wert. zum Video
Apple kann gegen das Urteil zwar noch Berufung einlegen, aber die Erfolgsaussichten sind ungewiss. Wird das Urteil in der letzten Instanz bestätigt, dann droht Apple eine horrende Schadenersatzforderung. Da das iPad bereits in China verkauft wird, fordert Proview wegen Markenrechtsverletzung einen Schadenersatz in Höhe von 10 Milliarden Yuan, umgerechnet 1,17 Milliarden Euro. Damit nicht genug. Proview strebt in einer weiteren Klage ein Verkaufsverbot für das Apple iPad in China an. Apple bestätigt den Prozess, ohne weitere Kommentare dazu abzugeben.
Nachdem das Gericht nun überraschend gegen Apple entschieden hat, soll Proview mittlerweile auch auf dem Klagewege Händler in China dazu zwingen wollen, das iPad sofort aus dem Sortiment zu nehmen. Erste Klagen laufen in den Städten Shenzen und Huizhou. Die Financial Times zitiert einen Anwalt von Proview: "Wir starten mit diesen Städten, wenn es uns dort gelingt, den Verkauf des iPad zu stoppen, planen wir, gegen weitere Apple-Händler in China vorzugehen."
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Andreas Lerg
aufpasser schrieb:
am 24. Dezember 2011 um 17:34:24
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ipad
Mal wieder nicht aufgepast die Herren Anwälte !
Es geht doch um I-PAD und nicht im iPad , wer lesen kann ist im vorteil !
Apple hat
also nicht dagegen verstossen ! Nur Sprachlich kommt es sich eben sehr nahe !
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Stefan schrieb:
am 11. Dezember 2011 um 11:16:50
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China
Hallo Dieter, stimme dir zu, wäre die Welt bereit etwas mehr zu bezahlen würde der Umweltschutz in China auch ganz anders aussehen.
Habe eine Firma in China und muss um jeden Cent kämpfen. Gott sei Dank bin ich in der Lage auch mal nein zu sagen wenn die Discounter anfragen sendet. Unterm Produktionspreis ist denen noch zu teuer aber verkaufen zu astronomischen Preisen!!!! Ich bin mir sicher dass die Preise für Apple Produkte ebenfalls völlig überzogen sind. Aber scheinbar mögen die Konsument
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dieter schrieb:
am 11. Dezember 2011 um 10:28:24
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Apple und China
Hallo Leute. Was wird heute eigendlich nicht in China hergestellt. Schuld sind jedoch nicht die Chinesen, sondern unsere
Geldgirigen Vorstände. Der Name des Unternehmens ist dabei total egal. Es betrifft alle Unternehmen. Die Frage ist nur, wie lassen die in China, Indien , und anderen Billiglohnländern arbeiten.
Darüber sollten wir mal nachdenken. Und nicht, wo ich was am günstigsten kaufe. Oder, ob mir so ein Blöd Markt, eine Preisgarantie gibt, die er selber überwacht, und iim Preis inne ist.
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