03.03.2011, 10:52 Uhr | Sascha Plischke
Dünner, schneller, leichter: Apple hat das iPad 2 in San Francisco vorgestellt. Der neue Tablet-PC soll seinen Vorgänger in allen Bereichen übertreffen – und Apple dabei helfen, die Konkurrenz auch weiter auf die Plätze zu verweisen. Ein Doppelkern-Prozessor soll das neue iPad auch in Zukunft schneller sein lassen als die Geräte anderer Hersteller. Erstmals wird es das neue iPad in Schwarz und in Weiß geben. Gleichzeitig senkt Apple den Preis für das erste iPad dramatisch.
Für Schnäppchenjäger lohnt deshalb jetzt ein Blick auf das erste iPad: Apple hat die Preise zum Teil deutlich gesenkt. So kostet die kleinste Version mit 16 Gigabyte ohne UMTS nur noch 379 Euro – das entspricht einer Preissenkung um 120 Euro. Die Preise für die Modelle mit 32 und 64 Gigabyte wurden ebenfalls um 120 Euro gesenkt und kosten nun nur noch 479 und 579 Euro. Die Varianten mit UMTS-Modul wurden jeweils um 100 Euro verbilligt und kosten nun noch 499, 599 und 699 Euro. Apple hatte die Preise unmittelbar im Anschluss an die Vorstellung des Nachfolge-Modells in seinem Shop gesenkt.
Die Vorstellung war lange erwartet worden. Wie immer hatte es im Vorfeld zahlreiche Gerüchte um die zu erwartenden Vorstellungen gegeben. Die größte Überraschung des Abends war jedoch Anwesenheit von Steve Jobs. Jobs hatte sich im Januar eine Auszeit wegen nicht näher genannter Gesundheitsprobleme genommen. Über den Gesundheitszustand des Apple-Gründers war zuletzt viel spekuliert worden. Er habe es sich jedoch nicht nehmen lassen wollen, das neue Produkt selbst vorzustellen, sagte Jobs zu Beginn seines Auftritts. Zentraler Teil der Veranstaltung war dann auch die Vorstellung des iPad 2.
Apples neuer Tablet-PC und der Auftritt von Steve Jobs sind beim Fachpublikum gut angekommen. zum Video
Wie erwartet erhält das iPad 2 einen Doppelkern-Prozessor. Der Apple A5 soll doppelt so schnell sein wie der bisherige Prozessor und eine neunmal schnellere Grafikleistung bieten. Die Akku-Laufzeit hat sich trotz der erhöhten Prozessorleistung nicht verändert. Das iPad 2 soll nach wie vor zehn Stunden mit nur einer Akku-Ladung laufen. Erstmals wird das iPad 2 außerdem Kameras auf beiden Seiten des Gerätes besitzen. Das Gehäuse des iPad 2 soll bei alldem um ein Drittel dünner sein als das seines Vorgängers – damit ist der Tablet-PC schmaler als ein iPhone 4. In absoluten Zahlen bedeutet das eine Dicke von 8,8 Millimeter. Mit einem Gewicht von gut 600 Gramm ist das iPad 2 außerdem um 15 Prozent leichter als sein Vorgänger. Ebenfalls im Gegensatz zum ersten iPad wird der Nachfolger von Beginn an in Schwarz oder Weiß erhältlich sein. Ein USB-Anschluss oder ein SD-Card-Reader ist auch diesmal nicht mit an Bord.
Ein weiteres Highlight des iPad 2 ist die Möglichkeit, das Bildsignal per HDMI auf einen größeren Monitor zu übertragen. Über einen Adapter lassen sich so zum Beispiel Filme oder auf dem Tablet-PC gespeicherte Fotos auf einem LCD-Fernseher ansehen. Zudem hat Apple eine neue Schutzhülle für das iPad 2 entwickelt. Das sogenannte Smartcover heftet sich per Magnet an das Gehäuse des iPad und schützt den Monitor während des Transports. Zieht der Nutzer den Schutz beiseite, weckt er damit das iPad automatisch auf. Der Schutzdeckel lässt sich außerdem zu einem Keil falten, der im geöffneten als Ständer für das iPad fungiert. Die Innenseite ist mit einem Mikrofaser-Gewebe bedeckt, das auch gleich das Display mit säubern soll.
Auch der Preis wird sich beim neuen iPad nichts ändern. Das Einstiegsmodell ohne UMTS-Modul und mit einem Speicher von 16 Gigabyte soll weiterhin 499 US-Dollar kosten. Modelle mit 32 Gigabyte und erstmals auch 64 Gigabyte Speicher werden 599 bzw. 699 Dollar kosten. Die Modelle mit UMTS-Modul kosten jeweils 130 Dollar mehr. Erscheinen soll das iPad bereits am 11. März in den USA. Deutschland soll mit Australien, Kanada, Frankreich, Japan und Großbritannien schon am 25. März folgen.
Neben dem iPad präsentierte Apple im Zuge der Veranstaltung auch die nächste Version seines mobilen Betriebssystems iOS. Die Version 4.3 beinhaltet einige kleinere Änderungen. So bietet die neue Version für das iPad 2 eine Unterstützung der Video-Chat-Software FaceTime. Über die neue, dem Nutzer zugewandte Kamera können Besitzer eines iPad 2 künftig per Video-Übertragung mit anderen iPad-2- und iPhone-4-Besitzern kommunizieren. Außerdem präsentierte Apple iPad-Versionen seiner Videoschnitt-Software iMovie und des Musiker-Programms Garage Band.
Das neue iPad soll die Konkurrenz auch weiterhin auf die Plätze verweisen. Die versucht seit dem Erfolg des ersten iPad, eigene Tablet-PC am Markt zu platzieren. Mehr als 15 Millionen Mal hat sich Apples Vorzeigegerät seit dem Marktstart im April 2010 bisher verkauft. Nachdem Konkurrenten der ersten Stunde wie das deutsche WeTab enttäuschten, will eine neue Generation von Mobilgeräten nun endlich aufholen. Seit vergangenem Jahr verkauft Samsung das Galaxy Tab, für dass es auch demnächst einen Nachfolger geben soll. Motorola will demnächst das im Vorfeld hochgelobte Xoom in den Handel bringen. Viele der neuen Geräte laufen mit Googles speziell auf Tablet-PC zugeschnittenen Mobil-Betriebssystem Android 3.0.
Modelle: | WLAN | WLAN und UMTS |
Abmessungen und Gewicht: |
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Speicherkapazität: |
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Stromversorgung: |
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TV und Video: |
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Sascha Plischke
Jens schrieb:
am 5. März 2011 um 12:51:07
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Wohlstandsmüll
Solange keine Tastatur, kein ausreichender Datenspeicher, und nicht genügend Schnittstellen zur Außenwelt vorhanden sind,
ist dieses Ding für mich unbrauchbar und damit sinnloser Wohlstandsmüll. Mit jedem billigen Schlepptop kann man mehr anfangen. Solcher Schrott belastet nur unnötig die Umwelt.
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Sven schrieb:
am 3. März 2011 um 18:12:40
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iPad
Schönes Teil, aber immer noch ziemlich teuer. Naja, ich werde es mir nicht kaufen genauso wenig wie das "alte" iPad.
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Bärchen schrieb:
am 3. März 2011 um 18:08:27
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An jürgen
Ob es rausgeschmissenes Geld ist oder nicht liegt immer noch im Auge des einzelnen Betrachters! Allerding bin auch ich der Meinung
das das Preis-Leistungsangebot in keinem Verhältnis zueinander steht! Frage: Habt ihr Applejünger überhaupt noch eine schwache Erinnerung an unsere gute alte DM? Nehmt doch mal spaßeshalber den €uropreis eines aktuellen IPhones und rechnet diesen mal in DM um! Glaube Ihr würdet Leichenblaß werden! Zu DM Zeiten hätte im Leben kein Mensch ca.1500 DM ausgegeben!!!
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