04.05.2010, 09:07 Uhr
Ein Headset ist meistens die günstigste Lösung, um legal im Auto zu telefonieren. (Foto: imago)
Wer nur selten mit dem Auto unterwegs ist und zudem meist kurze Strecken fährt, der will für eine Freisprecheinrichtung auch möglichst wenig Geld ausgeben. Gut, dass die nötige Ausrüstung - ein Headset - bei den meisten Handys mitgeliefert wird. Die günstigsten Lösungen für Handygespräche im Auto sehen Sie in unserer Foto-Show "Mit Headset und Halterung im Auto telefonieren".
Bevor man ein Headset zum Telefonieren im Auto verwendet, sollte man zunächst überprüfen, ob es eine Rufannahme per Tastendruck ermöglicht. Das Handy selbst darf vom Fahrzeuglenker nämlich nicht in die Hand genommen werden. Verfügt das Headset über eine "Abheben-Taste", dann steht dem Telefonvergnügen im Auto nichts mehr im Wege.
Bei vielen mitgelieferten Headsets wird sich dieses "Vergnügen" jedoch in Grenzen halten. Die Klangqualität ist miserabel, die Stöpsel passen nicht, das Kabel nervt nach einiger Zeit. Darüber hinaus kann man nur eingehende Anrufe annehmen, da man das Handy zum Wählen in die Hand nehmen müsste. Wer mit diesen Nachteilen nicht leben will, der kann auch Geld in ein höherwertiges Headset investieren. Je nachdem, wie groß die Ansprüche an Technik und Design sind, kostet das zwischen 10 und mehreren hundert Euro.
Dafür können solche Headsets auch mit einer ganzen Reihe komfortabler Funktionen aufwarten. Verfügt das Handy über eine Bluetooth-Schnittstelle, fällt zunächst das lästige Kabel weg. Per Sprachwahlfunktion kann man auch selbst Telefonate starten. Ein weiterer Vorteil: Die Kopfhörer können im Laden anprobiert werden, manche Modelle lassen sich mit Aufsätzen individuell an den eigenen Gehörgang anpassen. Modelle namhafter Hersteller aus dem HiFi-Bereich wie Sennheiser bieten eine gute Klangqualität und eignen sich sogar zum Musikhören.
Noch günstiger als ein Headset ist eine einfache Handy-Halterung. Diese kostet für die meisten Geräte zwischen 5 und 10 Euro und dient einfach dazu, das Mobiltelefon im Auto zu fixieren. Telefoniert wird dann über die Freisprecheinrichtung des Mobiltelefons. Der Nachteil dieser Lösung: Der Lautsprecher des Handys kommt oft nicht gegen den Verkehrslärm an, der Abstand zwischen Mikrophon und Sprecher ist sehr groß. Die Sprachqualität bei einer einfachen Handy-Halterung ist daher um einiges schlechter als bei einem Headset, das oft nur wenig mehr kostet. Die Handy-Halterung taugt daher höchstens als Notbehelf.
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Quelle: t-online.de
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