30.12.2011, 11:17 Uhr | AFP
Über 83 Millionen alte Handys horten die Deutschen in Schränken, Schubladen und Kisten. Allein im vergangenen Jahr kamen elf Millionen ungenutzte Handys hinzu. Damit gibt es erstmals mehr ungenutzte Handys als Einwohner in Deutschland. Dabei lässt sich dieser Handy-Schatz im Wert von 74 Millionen Euro problemlos im Internet gegen Bares umtauschen. In Deutschland kommt mittlerweile ein Gebrauchtmarkt für Mobiltelefone ins Rollen. Denn alte Handys mehr als wertloser Elektroschrott.
Mehr als 83 Millionen alte Handys horten die Deutschen nach einer Studie des Branchenverbands BITKOM. Neue Modelle und der Siegeszug der Smartphones verleiten Nutzer seit Jahren zur Anschaffung neuer Mobiltelefone, noch bevor ihre aktuellen den Geist aufgeben. Die ausgemusterten Handys sind dabei keineswegs wertloser Elektroschrott, sondern können ihren Besitzern auf dem Gebrauchtmarkt für Mobiltelefone Geld bringen.
Seit langem schon bieten Mobilfunkanbieter ihren Kunden die Möglichkeit an, Altgeräte abzugeben und kostenlos recyceln zu lassen. Denn die Elektrobauteile der Handys enthalten Edelmetalle wie Kupfer und sogenannte seltene Erden wie Tantal, die als kostbare Rohstoffe gelten. Doch neben diesem klassischen Weg der Entsorgung, zu dem auch das Recycling über kommunale Abfallsammelstellen gehört und der den Nutzern finanziell nichts bringt, hat sich inzwischen ein neues Verwertungsmodell etabliert: der Verkauf über Internetseiten von Händlern, die gezielt nach gebrauchten Handys suchen.
Bei Wirkaufens und vergleichbaren Webportalen wie Zonzoo oder Rebuy können Verbraucher ihre Mobiltelefone online anbieten, ihren Zustand beschreiben und bekommen sofort ein Preisangebot. Sind sie damit einverstanden, erhalten sie einen Paketbeschriftungszettel per E-Mail zum Ausdrucken zugesandt, mit dem sie ihr Handy kostenlos einschicken können. Das Geld wird anschließend überwiesen. 80 Euro zahlt Wirkaufens laut Wolf im Schnitt je Gerät aus. Die Modelle werden technisch und optisch aufbereitet, Datenspuren der Besitzer gelöscht. Geld verdient die Firma mit dem Weiterverkauf im In- und Ausland.
Was die neuen "Super-Handys" können und worauf es beim Kauf ankommt. zum Video
Das Angebot soll Verbraucher ansprechen, die ausgediente Geräte möglichst unkompliziert zu Geld machen wollen. Privatpersonen können diese auch selbst auf eBay versteigern, aber das ist aufwendig. Der Anbieter muss eine Auktion initiieren, Fotos ins Internet stellen, Fragen von Interessenten beantworten und den Versand organisieren. Viele scheuen diesen Aufwand.
Auch große Mobilfunkanbieter sehen inzwischen Vorteile im professionellen Gebrauchthändler-Modell und kooperieren mit Wirkaufens. Sie bieten Kunden auf ihrer Homepage an, Althandys bei der Firma in Zahlung zu geben und legen teils noch Gutscheine als zusätzlichen Anreiz obendrauf. Sie haben erkannt, dass es die Bereitschaft für Neuanschaffungen steigern kann, wenn Verbraucher zumindest einen Teil des Kaufpreises für das Nachfolgemodell durch den Verkauf des alten gegenfinanzieren können. Und Gelegenheiten für einen vorzeitigen Modellwechsel wird es auch künftig genügend geben.
Feelgreen Geld für alte Handys
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Quelle: AFP
Toni schrieb:
am 25. Juli 2011 um 21:40:08
(157)
(29)
wie oft
kommt dieser Bericht denn noch?
Alle 2 Monate?
Wo kann ich meine alten Handys gewinnbringend abgeben?
Das steht nirgends.
Immer derselbe Sch...
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DerMattes schrieb:
am 25. Juli 2011 um 21:39:36
(183)
(10)
Handy
Da habe ich mal schnell mein altes Handy gerechnet, bei Zonzoo hätte ich 5,39 Euro bekommen, bei Rebuy 24,-- Euro und bei wirkaufens
würde ich 31,-- Euro bekommen, ganz ehrlich, ich habe echt das Gefühl, dass, wenn man sein Handy einschickt, die Abzüge kommen, Kratzer hier, Gebrauchsspur dort, wir zahlen ihnen 12,-- Euro, oder senden auf ihre Kosten, (6,90) zurück. Dann lieber auf unseren Recyclinghof, denn die verwerten und schreiben die Gewinne den Müllgebühren gut, da haben alle was vo
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Carlos schrieb:
am 25. Juli 2011 um 21:34:45
(115)
(12)
8 und 8 cent...
...wieso also immer neue Handys. Bei den günstigen Tarifen braucht man wirklich nicht dauernd ein neues....
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