11.05.2010, 17:18 Uhr | t-online
In kompletter Dunkelheit sehen, berührungsempfindliche Bildschirme (Touchscreens),die sogar ohne Berührung funktionieren oder gar Gesichter erkennen und Lippenlesen – Handys der kommenden Generation lassen nahezu keine Wünsche mehr offen. Jetzt wirbt die Firma "NIRVision" mit einer Technologie, die das Handy zum Nachtsichtgerät erweitert. Verrückt? In unserer Foto-Showzeigen wir diese und weitere spannende Technologien, die das Mobiltelefon von Morgen haben wird.
Nachtsichtgeräte kamen bislang meist beim Militär zum Einsatz. Schwer und teuer sind sie obendrein. Jetzt haben die Forscher Franky So und Do Young Kim von der US-Universität Florida einen neuartigen Bildsensor entwickelt, der aufgrund seiner Größe und seines geringen Gewichts sogar aufs Handy für jedermann verwendet werden kann. Da die Hersteller von Bildschirmen, so NURVsion, ihre herkömmliche Produktionsverfahren für den neuen Bildsensor verwenden können, sei die neue Technik auch für die Handyhersteller erschwinglich. Zwar befindet sich die Technologie der Firma "NIRVision" noch in der Entwicklung, die Vorteile kann man sich aber jetzt schon ausmalen: So werden unbeleuchtete Gassen oder dunkle Feldwege bei abendlichen Spaziergängen kein Problem mehr sein. Aber auch beim nächtlichen Toilettengang kann der Partner in Ruhe weiterschlafen, ohne durch das Anknipsen der Nachttischleuchte geweckt zu werden: einfach die Nachtsichtfunktion am Handy aktivieren, und schon erkennt der Handynutzer auf seinem Display seine Umgebung in der Dunkelheit.
Genauso verblüffend wie die Nachtsichtfunktion ist die "Hover"-Technologie (engl. "in der Luft schweben") für Touchscreen-Handys. Eigentlich versteht man unter einem Touchscreen einen berührungsempfindlichen Bildschirm. Doch Hover kommt für bestimmte Aktionen auch ohne Displayberührung des Nutzers aus. Wie das funktioniert erklären wir in der Foto-Show "Was die nächste Handys-Generation kann". Die Technik soll noch in diesem Quartal für die Handyhersteller verfügbar werden.
Äußerst hilfreich ist auch die Funktion "Gesture Search" für Google-Handys. Schreibt der User mit dem Finger einen Buchstaben auf den Touchscreen, durchforstet die Software das Handy nach Inhalten, die mit diesem Buchstaben beginnen. Die Applikation "Recognizr" dagegen zeigt Facebook-Informationen zu fremden oder bekannten Personen, auf die die Handy-Kamera gerichtet ist. Noch einen Schritt weiter gehen deutsche Entwickler aus Karlsruhe, die dem Handy das Lippenlesen beigebracht haben. Auch diese Techniken erklären wir in der Foto-Show "Was die nächste Handys-Generation kann".
Die Bedienung eines Handys nur mit Fingerbewegungen auf dem Display wie auf dem iPhone hätten vor ein paar Jahren nur die wenigsten Optimisten für realistisch und marktreif gehalten. Doch was heute in der Handy-Technik noch unwahrscheinlich und utopisch klingt, kann morgen schon Realität sein. Klar ist, dass nicht jede interessante Neuerung den Sprung aufs Handy und Smartphone schafft, aber die Nützlichkeit eines "Hover"-Touchscreens genauso wie die einer Nachtsichtfunktion fürs Handy steht außer Zweifel.
t-online
Sony DSC V1 schrieb:
am 12. Mai 2010 um 18:38:41
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Nachtsichtfunktion
Die Nutzung der Digitalkamera als Nachtsichtgerät ist nichts neues, sondern ein sehr sehr sehr alter Hut! Welcher z.B.
von einigen Sony-Kameras schon vor über 10Jahren verwendet wurde.
Grundsätzlich ist jeder Chip einer Digitalkamera in erster Linie Nachtsichttauglich! Um zu verhindern das der Infrarotanteil auf´s Bild kommt werden aufwändige Filter eingesetzt, die Sony z.B. einfach Klappbar gestaltete. Somit konnten auch Nachtaufnahmen gemacht werden!
Also bitte besser recherchieren...
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Erich schrieb:
am 12. Mai 2010 um 18:24:05
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Viren
Ein "Bundestrojaner" wäre mir immer noch tausendmal lieber als ein Trojaner eines Privatmenschen.
Der BND interessiert sich für
Sachen wie Sprengstoff, Terror und so weiter- das betrifft mich als Privatanwender nicht und bei der Suche nach diesen Terroristen kann ich dem BND nur Erfolg wünschen.
Bei Trojanern von frustrierten Hackern sieht die Sache schon ganz anders aus. Die sind für uns alle eine echte Gefahr.
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Ziu57 schrieb:
am 12. Mai 2010 um 14:13:52
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Sicherheit II
Man sollte sich in der heutigen Zeit überlegen, ob man sich eine Hardwarefirewall in Form eines Routers zulegt, oder weiter
Kaspersky und Co. auf den Rechner spielt. Seit Microsoft mit der CIA kooperiert, lässt sich vermuten, dass die Sicherheitssoftware für Deutschland, einen Bundestrojaner enthält.
Automatisierte Warnungen sind aus Marketinggründen seit eher in jedweder Sicherheitssoftware implimentiert und betriebseigene Hacker, schicken sowieso getürkte Viren ins WWW.
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