21.06.2011, 11:19 Uhr | t-online.de
Das Internet und die eigene Musiksammlung immer griffbereit: Smartphones leisten und versprechen eine ganze Menge. Doch leider macht der Handy-Akku häufig viel zu früh schlapp – meist in einem wichtigen Gespräch. Das ist ziemlich ärgerlich, aber vermeidbar. Denn ein paar Tricks helfen beim Stromsparen und verlängern die Leistung des Handy-Akkus.
MP3-Player, Navigationsdienste, Kamerafunktion und Surfen im Internet: Je mehr ein Smartphone leisten muss, desto schneller geht dem Handy-Akku die Puste aus. Selbst kostspielige Vertreter dieser Alleskönner halten nicht mal einen oder zwei Tage durch – es sei denn, Sie nutzen Ihr Smartphone nur selten. Ein herkömmliches Handy hingegen hält gefühlt eine ganze Weile durch.
Gerade die großen Displays von Smartphones ziehen viel Energie aus dem Handy-Akku. Wer allein die Helligkeit des Bildschirms reduziert, verlängert die Akkulaufzeit ungemein. Dies lässt sich bei normalen Handys als auch bei Smartphones stufenweise regeln. Aktuelle Android-Smartphones bieten einen Energiesparmodus. Dieser dimmt unter anderem das Display und hindert Apps daran, sich im Hintergrund zu aktualisieren. Der Modus aktiviert sich automatisch, wenn der Handy-Akku einen bestimmten Ladestand erreicht hat. Diese Marke lässt sich herabsetzen, und schon schaltet das Smartphone den Energiesparmodus früher scharf.
Mit diesen einfachen Tricks können Sie Ihre Akku-Laufzeit spürbar verlängern. zum Video
Handy-Betriebssysteme ermöglichen mittlerweile das von Computern bekannte Multitasking. Doch wenn das Smartphone mehrere Anwendungen parallel ausführt, belastet das den Prozessor stärker und verbraucht mehr Energie. Daher lohnt es sich, gelegentlich nachzusehen, welche Apps gerade aktiv sind. Insbesondere GPS-Apps saugen am Handy-Akku. Nach wie vor gilt: Funkverbindungen über WLAN und Bluetooth sollten nur aktiv sein, wenn sie auch wirklich gebraucht werden.
Kein Handy-Akku ist für die Ewigkeit gebaut. Die meisten Handybesitzer nutzen das Mobiltelefon zwei bis drei Jahre. Danach hat auch meist der Akku ausgedient. Um dem Handyspaß aber nicht vorzeitig ein jähes Ende zu setzen, sollten bestimmte Grundregeln beachten werden. So sollten Akkus auf jeden Fall vor extremen Temperaturen geschützt werden – egal ob im Sommer oder Winter. War das Mobiltelefon längere Zeit nicht in Betrieb, empfiehlt es sich, den Handy-Akku zuerst vollständig aufzuladen. Wichtig: Die in Smartphones verbauten Lithium-Ionen-Akkus können in der Regel nur bis zu einer Kapazität von 90 Prozent geladen werden, das Smartphone zeigt aber einen vollen Handy-Akku an. Was wie Gaukelei wirken mag, lässt sich technisch nicht anders lösen. Daher können Handybesitzer der Akku-Anzeige nicht immer trauen.
Apples iPhone ist kein gewöhnliches Smartphone, denn auch der Akku ist auf das Handy zugeschnitten – und wohl deshalb auch fest im Mobiltelefon integriert. Ein Ersatzakku bringt somit nichts, wenn die Originalbatterie zu schnell nachlässt. Um dem iPhone-Akku ein möglichst langes Leben zu bescheren, empfiehlt Apple, den Batteriestrom stets komplett zu verbrauchen und einmal im Monat komplett aufzuladen.
Quelle: t-online.de
Harry schrieb:
am 29. April 2012 um 17:48:58
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Dauernd Ein- und Ausschalten kostet viel Saft!
Viele schalten Ihre Geräte jede Stunde ein und aus - das kostet viel Saft! Lass das Ding einfach an!
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Neue Nachfrage schaffen schrieb:
am 9. April 2012 um 15:01:40
(14)
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Handy-Akku
Wahrscheinlich ist der Akku die eingebaute Soll-Bruchstelle am Handy. Es soll Leute geben, die mit dem Handy einfach nur
telefonieren wollen und daher keinen Grund haben, sich alle 2 Jahre ein neues zu kaufen - es sei denn, der Akku ist futsch. Bei meinen Uraltgeräten (6 bzw. 8 Jahre) gibt es keine Akkuprobleme, bei den neuen Geräten meiner (erwachsenen) Kinder gehen die Akkus sehr schnell hopps.
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Niedersachse schrieb:
am 9. April 2012 um 14:32:52
(5)
(1)
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@Julian
Ich habe mich auf den letzten Satz im Text bezogen. Da steht, man solle den Batteriestrom (meinen die den Akku, oder habe
ich da was falsch verstanden?) stets komplett verbrauchen. Wenn Apple das anders sieht, bin ich mit denen ja einer Meinung.
Nur mal am Rande, wenn sich ein Li-Ionen-Akku entlädt, ändert sich die Dicke der Matrix, in die sich die Li-Ionen einlagern. Dadurch entstehen mechanische Spannungen, die dem ganzen nicht gut tuen. Bei Wikipedia ist das ganz gut beschrieben.
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