09.12.2009, 11:41 Uhr
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Superleichte Handy-Akkus aus Papier haben Forscher der Stanford University entwickelt. (Foto: Stanford University)Papier ist für viele Dinge gut, unbestritten. Eine neue Möglichkeit Papier zu nutzen hat jetzt ein Team von Forschern an der Stanford Universität in Kalifornien weiterentwickelt: die Papier-Batterie. Dazu wird normales Kopier-Papier mit Nanoröhrchen aus Kohlenstoff beschichtet. Es ist so in der Lage, Ladung wie eine normale Handy-Batterie zu speichern.
Normales Kopier-Papier wird mit mit Nanoröhrchen aus Kohlenstoff beschichtet. (Foto: Stanford University)
Die Nanoröhrchen – jede einzelne 10.000 mal dünner als ein menschliches Haar - dienen dabei als Elektroden, das Papier ist der Isolator. Im Gegensatz zu einer herkömmlichen Batterie kann die Papier-Batterie nach Belieben gebogen und geschnitten werden. Zukünftig könnte sie mit den entsprechenden Nanoröhrchen als Tinte wie eine Zeitung gedruckt werden.
Die Papier-Batterie kann nach Belieben gebogen und geschnitten werden. (Foto: Stanford University)
Die Papier-Batterien könnten eines Tages Mobiltelefone mit kleineren, leichteren Akkus versorgen. Bislang ist die Produktion allerdings wegen den Preisen für die Kohlenstoff-Nanoröhrchen noch relativ teuer.
Quelle: inside-handy.de
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