27.08.2010, 09:50 Uhr | Andreas Lerg
Der Garmin Edge 800 Fahrradcomputer bietet Navigation aber auch den virtuellen Trainingspartner. (Foto: Garmin) (Quelle: Hersteller)
Garmin stellt mit dem Edge 800 den ersten GPS-Fahrradcomputer mit Touchscreen und Navigationsfunktion vor. Radwanderer fahren damit ihre Tagesetappen, während Fitnessradler ihre Trainingseinheiten protokollieren und gegen virtuelle Trainingspartner antreten. Doch der Garmin Edge 800 hat noch weitere interessante Funktionen.
Garmin hat mit dem Edge 800 einen Fahrradcomputer vorgestellt, der sehr viel kann. Wer mit seinem Rennrad in Bestzeiten durch die Landschaft heizt, will auch seine "technischen Daten" im Blick behalten. Das beginnt beim Puls, geht über die Trittfrequenz und die Durchschnitts- und Maximalgeschwindigkeit sowie die gefahrene Strecke bis hin zu den bewältigen Höhenmetern. All diese Daten stellt der Edge 800 auf einem großen Display mit 6,6 Zentimetern Bildschirmdiagonale und einer Auflösung von 176 mal 220 Pixeln dar. Der Garmin Edge 800 kann Sportradlern auch einen virtuellen Trainingspartner zu Seite stellen, gegen den er antreten kann.
Radwanderer und andere Streckensammler nutzen GPS-Gerät gerne, um die gefahrene Strecke auf einer Karten abzubilden und die gesamte Stecke später auf dem Computer protokollieren zu können. Der Garmin Edge 800 kann aber mehr, als nur die Strecke als Karte aufzeichnen, denn er ist ein vollwertiges Navigationssystem speziell für Radfahrer. Der Radler kann das Ziel seiner Radtour festlegen und sich dann vom Navigationssystem des Edge 800 mit Piktogrammen und Karten über leiten lassen. Auch die Bedienung an die Bedürfnisse des Radlers angepasst. Das Display ist als Touchscreen ausgelegt und am Gehäuse gibt es, abgesehen vom Knopf zum Ein- und Ausschalten, nur zwei Knöpfe. Damit soll die Bedienung auch während der Fahrt gelingen.
Der Garmin Edge 800 wird per USB-Anschluss an einen PC oder Mac angeschlossen und übergibt alle unterwegs gesammelten Daten an die Software Garmin-Training-Center oder auf Wunsch auch spezielle Online-Fitnessportale. Mit der Software können Trainingstagebücher und -pläne erstellt und die gefahrenen Strecken auf digitalen Karten gesammelt werden. Auch spielt der Nutzer neues Kartenmaterial und Firmwareupdates über den Computer ein. Der Garmin Edge 800 ist so groß wie ein Handy und 95 Gramm leicht. Allerdings ist er nicht gerade billig. Der Einstiegspreis liegt bei 399 Euro. Braucht der Radler auch den Pulsgurt und den Geschwindigkeits- und Trittfrequenzmesser, dann sind es 479 Euro. Soll noch eine detaillierte Europakarte dazu kommen, werden 529 Euro fällig.
Andreas Lerg
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