Mit dem richtigen Handy ist mobile Erreichbarkeit auch im Alter kein Problem. (Foto: Hersteller)Sie eignen sich für Notrufe, erleichtern den Kontakt zur Familie und garantieren eine ständige Erreichbarkeit: Eigentlich wären Handys die perfekten Begleiter für z. B. Schwiegereltern oder Senioren. Doch leider haben viele aktuelle Mobiltelefone einige Eigenschaften, die sie vollkommen untauglich für viele Menschen machen. So bereiten winzige Tasten bei einigen Geräten sogar dem einen oder anderen Teenager Schwierigkeiten. Auch zu kleine Schriftzeichen auf dem Display disqualifizieren viele Modelle als Begleiter für ältere oder technik-unbegeisterte Menschen. Gut also, dass es einige Hersteller gibt, die sich die mobile Kommunikation für diese Zielgruppe auf die Fahnen geschrieben haben. Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" hat jetzt einen Ratgeber veröffentlicht, aus dem hervorgeht, worauf man beim Kauf eines solchen Handys achten sollte.
Große Tasten erleichtern die Bedienung. (Foto: Doro)
Große Tasten für einfache Bedienung
Wichtig ist dabei vor allem, dass die Hersteller auf die Schwächen technisch nicht so versierter und älterer Menschen eingehen. Das gilt vor allem für die Tastatur, das Display und die Menüführung bzw. die Bedienung. So empfiehlt Christian Fleck von der Unternehmensgruppe Hörhelfer & Sehhelfer darauf zu achten, dass ein solches Handy über große und deutlich voneinander getrennte Tasten verfügt. Außerdem sollte die Tastatur über eine gut lesbare Beschriftung und einen deutlich definierten Druckpunkt verfügen. Dadurch fällt es älteren Menschen leichter zu erkennen, ob sie eine Taste gedrückt haben oder nicht. Sie müssen dann nicht extra auf dem Display nachlesen. Denn die schwindende Sehkraft stellt ein großes Hindernis bei der Bedienung von Mobiltelefonen dar. #
Einfach zu lesen: Ein monochromes Display. (Foto. Swissvoice)
Monochrome Anzeige schlägt High-Tech-Display
Das ist auch der Grund, weshalb man bei seniorengerechten Handys vor allem darauf achten sollte, dass Schriftzeichen ausreichend groß dargestellt werden. Viele Handys, vor allem der neuesten Generation, protzen mit immer höher auflösenden Displays. Da die Schriftgröße jedoch oft - bedingt durch das Betriebssystem - von der Anzahl der Bildpunkte abhängt, schrumpfen die Buchstaben unweigerlich zusammen. Spezielle Seniorenhandys verfügen daher oft über monochrome Displays. Das entspricht zwar nicht mehr dem heuten Stand der Technik. Doch die Digitalanzeigen lassen sich auch bei schwierigen Lichtverhältnissen gut ablesen - und sie benötigen weniger Energie als ihre farbenfrohen Konkurrenten.
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Das HandlePlus 324 von Doro kommt ganz ohne Menü aus. (Foto: Doro)
Schachtelmenüs? Nein danke!
Zuletzt müssen die Handys auch möglichst einfach zu bedienen sein. Wer nicht im Berufsleben oder in seiner Freizeit mit Computern in Kontakt kommt, der tut sich oft schwer mit den verschachtelten Menüs vieler aktueller Mobiltelefone. Da die Handys meist nur zum Telefonieren genutzt werden, sind Untermenüs in der Regel überflüssig. Am einfachsten für den Nutzer ist dabei sicherlich das HandlePlus 324 von Doro. Dieses Handy verfügt lediglich über fünf Direktwahltasten sowie je eine Taste zum Annehmen und Auflegen. Neben Besonderheiten für Menschen mit einer Sehschwäche, sollte man beim Kauf eines Handys für Senioren auch auf das eingeschränkte Hörvermögen vieler älterer Menschen achten.