20.11.2008, 11:14 Uhr
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So können Sie sicher mit dem Handy in WLAN-Hotspots surfen. (Foto: Archiv)Mobiles Internet per Smartphone ist in: Rund zehn Millionen Deutsche sind bereits regelmäßig unterwegs online, "googeln", lesen Nachrichten, schreiben E-Mails oder surfen mit dem Handy einfach im Netz. Fast 15.000 öffentliche WLAN-Hotspots gibt es derzeit in Deutschland. Die Sicherheit ist jedoch ein Problem. Der Telekommunikationsverband BITKOM gibt Tipps für sicheres Surfen.
An vielen stark frequentierten Orten wie Flughäfen, zahlreichen Hotels oder Cafés wird der drahtlose WLAN-Internetzugang angeboten. "Hotspots sind wichtig für eine flächendeckende Breitband-Versorgung", sagt BITKOM-Präsidiumsmitglied Dieter Kempf. Die Sicherheit dieser Funknetze sei jedoch häufig problematisch: "Wer ein öffentliches WLAN nutzt, sollte unbedingt Vorsorgemaßnahmen treffen – ansonsten können Unbefugte sehr leicht versendete Daten auslesen." BITKOM gibt in Zusammenarbeit mit "Deutschland sicher im Netz e.V." Tipps für die sichere Nutzung von öffentlichen WLAN-Hotspots:
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Handy-Ratgeber:
Handy-Aufladung:
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Vor der Nutzung des öffentlichen Internetzugangs sollten Surfer unbedingt die Netzwerkeinstellungen des eigenen Betriebssystems überprüfen. Die Funktion "Dateifreigabe" ist zu deaktivieren. Andere Hotspot-Nutzer können ansonsten unter Umständen auf die gespeicherten Dateien des eigenen Rechners zugreifen.
Die Anmelde- und Zugangsdaten des Hotspots müssen stimmen. Daher sollten Surfer den Hotspot grundsätzlich manuell auswählen. Eine automatische Verbindungsaufnahme durch das Betriebssystem ist nicht zu empfehlen.
Für den Umgang mit persönlichen Daten gilt beim Surfen in öffentlichen Hotspots besondere Vorsicht. Benutzernamen und Passwörter sollten unbedingt verdeckt eingegeben werden. Hochsensible Daten wie etwa beim Online-Banking sollten grundsätzlich nicht übertragen werden. Wer dennoch per Hotspot Geld überweisen muss, muss auf die Verschlüsselung der Verbindung achten. In der Adressleiste des Browsers sollte dann https:// statt http:// vor der eigentlichen Adresse stehen. Zudem ist ein Schloss-Symbol erkennbar.
Moderne Browser prüfen beim Surfen, ob die Zertifikate für sichere Verbindungen noch gültig sind. Daher sollte immer die neueste Version des Webbrowsers verwendet werden.
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Für regelmäßige Mobilsurfer gibt es eine sinnvolle Alternative: Eine UMTS-Datenkarte bietet wesentlich mehr Sicherheit. Die UMTS-Verbindung ist auf der Funkstrecke immer verschlüsselt. Außerdem entfällt die Suche nach dem nächsten Hotspot. In Städten ist UMTS praktisch flächendeckend verfügbar. In ländlichen Regionen besteht eine Basisversorgung durch den GPRS-Standard. Unter Umständen ist das mobile Surfen per UMTS sogar preiswerter: Mobilfunk-Datentarife gibt es bereits ab zehn Euro pro Monat.
Wie beim Surfen über ein Kabel gilt auch bei der drahtlosen Internetnutzung: Virenscanner, Firewalls und weitere Sicherheitsvorkehrungen müssen aktiviert und auf dem neuesten Stand sein. Zudem sollten Surfer nur mit eingeschränkten Benutzerrechten ins Netz gehen. Das erschwert die Installation von Schadprogrammen durch Dritte. Nach der Online-Sitzung sollten die Drahtlosschnittstellen (WLAN, Bluetooth, Infrarot) wieder deaktiviert werden.
(Quelle: BITKOM)
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