15.07.2011, 14:19 Uhr | Damian Robota
Mit einer Software können persönliche Standortdaten von Apple-Nutzern auslesen und auswertet werden. (Bild: imago)
Apple hat einem iPhone-Nutzer Schadenersatz gezahlt, nachdem dieser vor Gericht gegen die Speicherung seiner persönlichen Standortdaten geklagt hatte. Nun könnten bald Millionen andere Apple-Nutzer wegen diesen unwissentlich gespeicherten Daten vor Gericht ziehen.
Einige wenige verärgerte iPhone- und iPad-Besitzer haben bereits Klage gegen Apple und die Standortspeicherung eingereicht. Nun hat der US-Konzern nach einem ersten Gerichtsurteil einem südkoreanischen iPhone-Besitzer Schadenersatz in Höhe von einer Million Won (etwa 660 Euro) gezahlt. Der 36-jährige Kläger fühlte sich in seinen Persönlichkeitsrechten verletzt. Sein iPhone speicherte über einen längeren Zeitraum unwissentlich Standortdaten und erstellte damit ein umfangreiches Bewegungsprofil. Nach dem Urteil forderte der verärgerte Kläger etwa drei Millionen andere iPhone-Nutzer in Südkorea dazu auf, ebenfalls Klage gegen Apple einzureichen.
Britische IT-Experten hatten auf der Computer-Konferenz "Where 2.0" in San Francisco gezeigt, dass alle mobilen Apple-Geräte aktuelle Standortdaten, die über die Mobilfunkzellen und WLAN-Netze ermittelt werden, ohne Zustimmung des Nutzers dauerhaft sammeln. Die beiden hatten die kostenlose Software "iPhone-Tracker" zum Download bereit gestellt, mit der jeder Nutzer auf einem Apple Mac die bei der Synchronisation übertragene Datei auslesen und auswerten kann. Die Software stellt die Standortdaten auf einer Karte dar.
Das Smartphone kann mehr, als einem lieb ist. Es ermittelt seinen Standort ohne das Wissen seines Besitzers und speichert diese Daten. zum Video
Mit dem Update auf das Betriebssystem iOS 4.3.3 veränderte Apple kurz nach dem Auftauchen des Daten-Skandals die Speicherung der Standortdaten. iPhone und iPad speichern mit der aktuellen iOS-Version nur noch eine Woche und nicht mehr dauerhaft alle Standortdaten. Außerdem werden die Daten nicht mehr während der Synchronisation über iTunes als Backup auf den Computer übertragen. Der Nutzer kann die Speicherung über die Einstellungen im Gerät auch abschalten.
Damian Robota
Bärchen schrieb:
am 19. Juli 2011 um 12:13:43
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An Maja
Grundsätzlich hast du sogar Recht! Nicht nur Apple läßt bei Foxcon bauen! Aber Apple verlangt trotz allem mit Abstand weiter
Horrorpreise für seine Fauligen Äpfel! Getreu dem Motto: Möglichst billig Produzieren und trotzdem weiterhin möglichst teuer an den Endverbraucher verkaufen! Nur so wird man auch wirkl. Reich!
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Maja schrieb:
am 18. Juli 2011 um 12:26:18
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@M
Arbeiter: Sofern Foxconn gemeint ist, die haben hundertausende (!!) von Beschäftigten in China. Apple ein (1) Auftraggeber von vielen.
Toshiba, Sony und alles was Rang und Namen hat lässt da Notebooks, Kameras und sonstiges zusammenbauen. Das ist falsch, Foxcon auschließlich mit Apple zu assoziieren. Die Verhältnisse mögen in der Firma auch falsch sein, aber wahrscheinlich hat jeder zu Hause ein Gerät das bei Foxconn zusammengeschraubt wurde.
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M schrieb:
am 18. Juli 2011 um 11:49:34
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tja
Apple kassiert massig ab, behandelt seine Arbeiter in China wie ich mein Klopapier zu Hause, und die Leute heir denken sie bekommen
überdurchschnittlich gute Qualität. Träumt mal weiter, euer Preis ist nichts weiter als eine Hohe Gewinnspanne mit dem "ich darf mich von der Masse abheben"-Gefühl.
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