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Apple iPad: Steve Jobs stellt neuen Tablet-PC vor

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Steve Jobs stellt das neue Apple iPad vor

28.01.2010, 08:33 Uhr | Andreas Lerg

Am Mittwochabend präsentierte Steve Jobs mit dem iPad den lange erwarteten Tablet-Computer. Dünn, leicht und schick soll das Gerät vor allem zum Surfen im Internet, für die Nutzung diverser Medien, zum Spielezocken und auch zum mobilen Arbeiten dienen. Ab März kommt das iPad zuerst in den USA zu Preisen ab 499 Dollar in den Handel. Wann das Gerät in Deutschland verfügbar sein wird, sagt Apple derzeit nicht. Hier in unserer Fotoshow können Sie sich das iPad genauer anschauen.

Mit der üblichen Show präsentierte Steve Jobs am Mittwochabend in San Francisco das, was Apple eine neue Gerätegattung nennt: das iPad. Der Tablet-PC ist 13,4 Millimeter dünn und 680 Gramm schwer. Die Rückseite besteht aus Aluminium, die Vorderseite bedeckt das gläserne Multitouch-Display. Das iPad wird in zwei Varianten an den Start gehen: Eine erhält als Funkstandard lediglich WLAN, die andere hat zusätzlich 3G-Mobilfunktechnik neuester Generation an Bord.

iPad dient der mobilen Nutzung des Internet und Medien

Das iPad soll vor allem eine Plattform zur Nutzung des Internets und vielfältiger Medien sein. Neben dem Surfen und Mailen kann der Nutzer Musik hören, Bilder und Videos betrachten oder sich mit Spielen unterhalten. Eine Kamera fehlt hingegen. Außerdem macht Apple mit dem iPad dem E-Book-Reader Amazon Kindle Konkurrenz - und das in mehrfacher Hinsicht. Nicht nur, dass das iPad zum Lesen elektronischer Bücher taugen soll, auch wenn der E-Book-Spezialist Kindle mit feinerer Zeichendarstellung punktet. Apple eröffnet mit dem iBook Store auch gleich einen eigenen Online-Buchhandel. Der geht an den Start, sobald das iPad in den Handel kommt. Das Display soll die Mediennutzung zum Vergnügen machen und unterstützt Multitouch. Das heißt, es kann mit mehreren Fingern und einem ganzen Repertoire an Gesten bedient werden. Das iPad synchronisiert sich, wie auch das iPhone, über iTunes mit dem Mac oder PC. Telefonieren kann man mit dem IPad allerdings nicht.

iPad taugt dank iWork aber auch zum Arbeiten

Wer unbedingt möchte, darf mit dem iPad aber natürlich auch unterwegs arbeiten, denn Apple hat seine iWork-Programme auf das iPad angepasst. Ob die Textverarbeitung Pages, die Tabellenkalkulation Numbers oder die Präsentationssoftware Keynote, alle Programme sind auf die Maus- und Tastatur-lose Bedienung über Fingergesten optimiert worden. Doch ob die virtuelle Bildschirmtastatur in Normgröße wirklich für Vielschreiber taugt, ist fraglich. Doch es darf vermutet werden, dass unterwegs sowieso nicht Unmengen von Texten erfasst werden. Apple wird eine Dockingstation mit externer Tastatur auf den Markt bringen, sodass das iPad stationär mit einer echten Tastatur genutzt werden kann. iWork für das iPad soll im App Store 9,99 US-Dollar kosten. Die E-Mail-Software, Adress- und Terminverwaltung sind beim iPad serienmäßig an Bord und wirklich schick und funktional.

Zwölf spezielle Apps für das iPad

Apple hat für das iPad zwölf Multitouch-Anwendungen entwickelt, die sowohl die Hoch- als auch die Querformat-Ansicht nutzen und die Darstellung dank eines aus dem iPhone bekannten Lagesensors automatisch anpassen. Eine dieser Anwendungen ist beispielsweise iPhoto, mit dem man Bilder nicht nur verwalten, sondern vor allem auch als Diashow präsentieren kann. Der Mediaplayer spielt YouTube-Videos, Filme und TV-Sendungen in HD-Auflösung ab, allerdings in verminderter Auflösung. Außerdem sollen auf dem iPad alle 140.000 für das iPhone entwickelten Apps aus dem AppStore laufen und auf den größeren Bildschirm angepasst werden.

Unter der Motorhaube steckt eine Apple-CPU

Apple hat den Prozessor im iPad selbst entwickelt und gebaut, es wird also keine CPU von Intel verwendet. Dieser so genannte A4-Prozessor ist vermutlich auch für die Grafikdarstellung zuständig. Beim Display setzt Apple mit LCD und LED-Hintergrundbeleuchtung weitgehend auf herkömmliche Technik. Der Bildschirm ist mit 9,7 Zoll in der Diagonale (19 x 13 cm) etwa so groß wie der eines Netbooks und bietet eine ebenfalls vergleichbare Auflösung von 1024 x 768 Pixeln. WLAN ist im aktuellen Standard 802.11n verbaut, und die 3G-Modelle unterstützen den Mobilfunkstandard HSDPA, was für Geschwindigkeiten bis zu 7,2 Mbps taugt. Der nicht austauschbare Akku soll zehn Stunden durchhalten. Die Speicherausstattung reicht von 16 über 32 bis hin zu 64 Gigabyte (GB).

Preise und Verfügbarkeit

Wieder einmal geht das neue Lieblingsspielzeug aller Apple-Fans zuerst in den USA über den Ladentisch. Das 16-GB-Modell mit WLAN kostet 499 US-Dollar. Das 32-GB-Modell 599 US-Dollar und das 64 GB-Modell 699 US-Dollar. Die jeweiligen 3G-Versionen kosten 130 US-Dollar Aufpreis. Apple wird das iPad über den Apple Store, die Apple eigenen Ladengeschäfte und im Fachhandel vertreiben. Wann das iPad in Deutschland erhältlich sein wird und was es bei uns kostet, sagt Apple derzeit noch nicht. Apple kündigte auf der Keynote-Präsentation auch an, dass mit Mobilfunkprovidern "bahnbrechende" Tarife für Datenflatrates für das iPad angeboten würden.

Carsten Spieß meint:

"Ok, das iPad ist chic, weckt Begehrlichkeiten und erledigt die Dinge, die es kann, sicher gut. Vermutlich besser als es bisher auf irgendwelchen Tablet-PC zu sehen war. Und ich halte es für eine gute Basis, auf der Apple aufbauen kann.

Doch Multitasking, also mehrere Programme gleichzeitig offen, scheint für das iPad ein Fremdwort zu sein. Ich will surfen und gleichzeitig meine Mails oder meinen Twitter-Feed im Auge haben können. Zudem fehlt noch immer Adobes Flash in dem Betriebssystem. Was beim iPhone/iPod touch noch zu verschmerzen war, tut beim iPad doch richtig weh. Auch eine eingebaute Webcam suche ich beim iPad vergebens.

Jedoch bin ich mir sicher, dass das iPad in der dritten Generation ein richtig tolles Gerät sein wird. Bis dahin hat der Tablet mehr Prozessor-Power, Apps werden perfekt für das Gerät angepasst sein und bis dorthin kommt auch sicher noch eine Kamera mit hinzu. Aber solange halte ich noch an meinem iPod touch fest."

Andreas Lerg meint:

"Apple stellt mit dem iPad ein Gerät vor, dass zwischen dem iPhone und den MacBooks platziert ist. Damit deckt es im Prinzip genau den Bedarf ab, den ich als mobiler Mensch habe. Oft genug wünsche ich mir mehr, als mein iPhone bietet, aber weniger als ich in Gestalt meines MacBook Pro rumschleppe. Das iPad bietet genau das. Ich kann meinen Alltag mit Adressen, Terminen, Notizen, Informationen aus dem Internet und vielem mehr organisieren. Ich kann unterwegs beispielsweise in der Bahn oder dem Flugzeug E-Books lesen, Musik hören und vor allem Videos schauen. Letzteres macht auf dem kleinen iPhone-Display wirklich keinen Spaß.

Aber ich kann unterwegs mit iWork auch produktiv sein. Bei Seminaren und Schulungen brauche ich damit kein Notebook mehr mitschleppen, um Keynote-Präsentationen, aber auch Bilder oder Schulungsfilme vorzuführen. Apple hat es wieder einmal geschafft, das ganze nicht nur schick zu verpacken, sondern vor allem intuitiv bedienbar zu machen.

Dass keine Webcam eingebaut ist, ist schade aber für mich kein Hindernis. Nicht verstehen kann ich, dass Apple scheinbar wieder kein Flash und auch kein Multitasking vorsieht. Genug Performace sollte das Gerät mit dem enuen A4-Prozessor bieten. Dennoch zähle ich diesmal zu den 'early adopters' und werde mir das iPad zulegen, wenn es mit einem vernünftigen Mobilfunkvertrag gebündelt kommt."


Andreas Lerg  

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Kommentare (6)

zum Forum

Thema: "Apple iPad: Steve Jobs stellt neuen Tablet-PC vor"

Detlev Wulff schrieb: am 4. Februar 2010 um 09:03:34
(0) (0) nur ein schw. Bank
Jeder Schwarzsünder kennt seine schw. Bank! Da jetzt klar ist, welche Bank betroffen ist, brauchen Schwarzanleger bei
andereren Banken nicht zu zittern.
mehr Kommentar melden

Detlev Wulff schrieb: am 4. Februar 2010 um 08:59:23
(0) (0) Dummes Deutschland
Wer Steuerhinterziehung sagt, muss auch Schwarzarbeit sagen, die daraus resultierte. Wer ohne Rechnung arbeitete und sein
entzogenes Geld wo auch immer anlegt ist selbst schuld, wenn er irgend wann institutionell erfasst wird. Die kriminelle Energie kommt mit dem überhöhten Steuertarif. Die Herabsetzung der MWSt auf 10% lässt die Schwarzarbeit schwinden.
mehr Kommentar melden

Detlev Wulff schrieb: am 2. Februar 2010 um 23:19:00
(0) (0) Versicher.+Banken
Ich halte nichts von Banken und Versicherungen, weder hier noch im schweizerischen Ausland, sie alle sind, wie einst
Borgward verlautbaren ließ, staatlich konzessionierte Betrüger.
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