26.07.2010, 13:17 Uhr
Das Örtliche muss seine werbefinanzierte Handy-NavigationssoftwareÖ-Navi zum Ende des Monats aufgeben. Das teilte der Anbieter auf seiner Internetseite mit. Schuld am vorläufigen Aus ist demnach ein wichtiger technischer Dienstleister, der seine Arbeit einstellt. Nach eigenen Angaben arbeitet Das Örtliche bereits an einer Alternative zu der beliebten Navigationslösung. Noch ist nicht bekannt, ob eine neue Version von Ö-Navi bis zum Monatsende zur Verfügung stehen wird.
Ö-Navi gilt als eines der am meisten genutzten Navigationsprogramme für das Handy und gewann zahlreiche Tests - oft auch gegen teure Konkurrenzprodukte. Im Gegensatz zu den meisten kommerziellen Navigationslösungen wird die Strecke bei Ö-Navi nicht auf dem Handy selbst berechnet. Stattdessen werden Start- und Zielort per Internet an einen zentralen Server geschickt, der die Route berechnet und an den Nutzer zurückschickt. Dadurch funktioniert das Ö-Navi auch auf älteren Handy-Modellen. Für den Nutzer fallen lediglich Kosten für die Datenübertragung an.
Die meisten Nutzer von Ö-Navi werden sich zumindest vorerst nach einer Alternative umsehen müssen. Eine Möglichkeit bietet das WAP-Portal von Aral unter der Adresse wap.aral.de. Dieser Routenplaner hat allerdings deutlicher weniger Komfort-Funktionen als Ö-Navi. Besitzer eines Smartphones mit Android 1.6 oder höher können mit Google Maps Navigation auf eine kostenlose Navigationslösung zurückgreifen. Nokia bietet für zahlreiche seiner Smartphones die Gratis-Lösung Ovi Maps Navigation an - hier fallen nicht einmal Verbindungskosten für den Nutzer an. Das gilt auch für die Navigon Select Telekom Edition, die iPhone-Besitzer mit T-Mobile-Vertrag im App Store herunterladen und kostenlos nutzen können. Einen Überblick über Navigationssoftware für Handys gibt unser Ratgeber Handy-Navigation: Die besten Programme.
Quelle: t-online.de
reizend schrieb:
am 26. Juli 2010 um 17:15:46
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Zufallskiller Navi
Die Begebenheiten, welche sich beim Erkundigen nach "dem Weg" ereignet haben, waren durchaus wert, kein Navigationsgerät
einzusetzen. Wer es sich leisten kann und nicht an übersteigerter Schüchternheit leidet, sollte es sich gönnen, nicht auch noch das letzte Quentchen zufälliger Kommunikation durch elektronische Geräte auszuhebeln.
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Centurio schrieb:
am 26. Juli 2010 um 16:29:30
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Ovi-Maps
verbindet sich schon lange nicht mehr mit einem Datenprovider. Warum sollte man da auch zustimmen müssen? Handys mit GPS-Empfänger
funktionieren damit wie jedes andere Navi auch.
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Fatman schrieb:
am 26. Juli 2010 um 16:19:35
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Nokia
bietet mit Ovi-Maps wohl den Service ohne Datenverbindung an, jedoch konnektieren sich die Teile bei der Satellitensuche teilweise, aus
was für Gründen auch immer, mit dem Datenprovider. Wenn man der Verbindung nicht zustimmt gibts keine Navigation. Hat mich schon 530,-€ für eine Route im Ausland mit Roaming gekostet.
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